Ägyptisches Handelsschiff kenterte im Roten Meer
Im Roten Meer ist am Montag ein Handelsschiff mit 26 Seeleuten an Bord gekentert. Laut Sicherheitskreisen konnte die ägyptische Küstenwache neun Besatzungsmitglieder retten, die aus Somalia, Bangladesch, dem Jemen, Äthiopien und dem Irak stammen. Außerdem fand man die Leichen von zwei Seeleuten. 15 Besatzungsmitglieder der "Ibn Batuta", die unter zypriotischer Flagge fuhr, werden noch vermisst.
Nach Angaben der Rettungskräfte war das Schiff, das Bausand geladen hatte, vom ägyptischen Hafen Suez aus aufgebrochen in Richtung Vereinigte Arabische Emirate. Es sank etwa 35 Seemeilen (64,8 km) von dem ägyptischen Hafen Safaga entfernt. Zur Ursache des Unglücks lagen zunächst keine Informationen vor. Die ägyptischen Sicherheitskräfte hatten anfangs von einem Schiff mit 33 Seeleuten an Bord gesprochen, ihre Angaben später aber korrigiert.










