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Zuletzt aktualisiert: 09.03.2009 um 14:44 UhrKommentare

Entspannung nach Hochwasser an der March in Sicht

In der Hochwasser-Situation an der March ist am Montag Entspannung in Sicht gewesen. Der Pegel des Grenzflusses stieg im Bezirk Gänserndorf zwar vorerst noch weiter an, war nach Angaben von Stefan Kreuzer von der NÖ Landeswarnzentrale auf tschechischer Seite jedoch bereits fallend. Mit dem Scheitel in Hohenau wurde für die Nacht auf Dienstag, in Angern etwa 24 Stunden später gerechnet.

Es sei von einem zehnjährlichen Hochwasser an der March auszugehen, sagte Kreuzer zur APA. Die Dämme würden durch die Feuerwehren, unterstützt von den Wasserverbänden, "optimal überwacht". Sachverständige der via donau (Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft) und des Landes NÖ seien ebenfalls im Einsatz.

Im 70 Kilometer langen Verlauf der March im Bezirk Gänserndorf sei "in keinem Bereich Gefährdung gegeben", stellte Bezirkshauptmann Karl Gruber am Montag im Anschluss an eine Lagebesprechung fest. Die Dämme würden durchgehend halten. Es sei "kein Gefährdungspotenzial zu erkennen und auch nicht zu erwarten".

In Hohenau betrug der Durchfluss der March am Montagnachmittag 782 Kubikmeter pro Sekunde. Für die Nachtstunden wurde mit einem Wert von 850 gerechnet, sagte Kreuzer. Nach dem Erreichen des Scheitels sei für die gesamte restliche Woche ein hoher Wasserstand der March zu erwarten. Es werde Tage dauern, bis der Pegel sinkt. Die Dammwachen würden daher aufrecht bleiben.

Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, sei bereits am Sonntagabend die Dammhöhe im derzeit in Bau befindlichen Abschnitt "Marchegg Bahnhof bis Zwerndorf" auf eine Höhe von HW 30 (Hochwasser mit einer dreißigjährlichen Wahrscheinlichkeit) plus eine Sicherheitshöhe von 20 Zentimetern gebracht worden, berichtete die via donau am Montag. Sollte der March-Pegel in den kommenden Tagen - wider Erwarten - weiterhin steigen, sei eine Sicherung bis auf HW 100 möglich.

Quelle: APA

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