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Zuletzt aktualisiert: 01.03.2009 um 13:38 UhrKommentare

Weiter große Lawinengefahr in weiten Teilen Österreichs

Auch am Sonntag gab es in den betroffenen Bundesländern noch keine Entspannung bezüglich des Risikos von Lawinenabgängen.

Foto © Bundesheer/Macher

In Tirol herrschte in weiten Teilen "große" Gefahr. Auf der fünfteiligen Skala wurde der Wert "vier" erreicht. Die Experten des Lawinenwarndienstes erwarteten wie in den vergangenen Tagen wieder "spontane Abgänge", allerdings dürften diese "bei weitem nicht mehr so zahlreich ausfallen" wie am Tag zuvor. Im Tagesverlauf verliere die Schneedecke zusehends überall an Festigkeit, Lawinenauslösungen seien bereits durch geringe Zusatzbelastung im steilen Gelände dann erneut "wahrscheinlich".

Keine Abgänge in Vorarlberg. In Vorarlberg wurden bis in die Mittagsstunden keine Abgänge verzeichnet, die Lawinengefahr blieb aber generell erheblich (Stufe 3) und sollte am Nachmittag speziell an Sonnenhängen noch ansteigen. Die Straße in die Dornbirner Bergparzelle Ebnit wurde wie angekündigt gesperrt, um Lawinensprengungen vornehmen zu können. Mit einer Freigabe der Verbindung war gegen 17.00 Uhr zu rechnen.

Warnstufe 4 in Steiermark. In vielen Gebieten der Steiermark herrschte Warnstufe vier. Wegen des starken Nebels waren am Sonntagvormittag keine Erkundungsflüge mit dem Hubschrauber möglich. Das Tauwetter begünstigte besonders Nassschneelawinen, die vor allem für den Nachmittag erwartet wurden, so der steirische Lawinenwarndienst. Eine Entspannung der Situation wurde für Montag prognostiziert.

Straßensperren in Niederösterreich. In Niederösterreichs Bergen galt am Sonntag weiter Lawinenwarnstufe vier. In der Nacht waren am Schneeberg Lawinen abgegangen, berichtete der ORF-NÖ. Verletzt wurde dabei niemand. Wegen Lawinengefahr gesperrt waren laut ÖAMTC neun Straßen in höheren Lagen.

Schigebiete trotz Lawinensituation ausgelastet. In Oberösterreich gab es auch am Sonntag aufgrund der Schneesituation und Lawinengefahr zahlreiche Straßensperren. Ein Mann aus Weißenbach an der Enns im oberösterreichisch-steirischen Grenzgebiet war seit zehn Tagen von der Umwelt abgeschnitten. Die Parkplätze in den südlichen oberösterreichischen Schigebieten waren zu Mittag völlig ausgelastet.


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