Arbö-Konkurs: Gutachter legen 326 Seiten starken Akt vor
Ausgebliebene Beteiligung des Bundes-Arbö und das Fahrsicherheits-Zentrum brachten den Landesverband in Zahlungsschwierigkeiten.
In drei Teile gliedert sich das Arbö-Gutachten der Unternehmensberater Matthias Kopetzky und Martin Geyer. Die Themen: Der Landes-Arbö, das Fahrsicherheitszentrum in Arnoldstein und die Arbö Schnellservice Gesellschaft (Pannendienst). Zu letzter wird von den Gutachtern festgestellt, dass diese nie in Zahlungsschwierigkeiten kam.
Gründe für Konkurs. Als ausschlaggebend für den Konkurs des Landes-Arbö sehen die Gutachter zwei Gründe an. Einerseits die Nichtinbetriebnahme des Fahrsicherheitszentrums und das Ausbleiben einer zugesagten Beteiligung des Bundes-Arbö an diesem Projekt.
Gutachten. Hinweise auf einen von ÖVP und BZÖ georteten "SPÖ-Skandal" finden sich im Gutachten selbst aber nicht. Gegen Andreas Krassnitzer, ehemaliger Arbö-Geschäftsführer und heute SPÖ-Landesparteisekretär, wähnen die Gutachter keine Verdachtsmomente. Wohl aber gegen dessen Nachfolger, Rudolf Schober, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen "fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen" ermittelt. Neues gibt es zu den im Arbö-Konkurs angemeldeten Forderungen von 5,4 Millionen Euro. Forderungen der Bank Austria und der Bawag in der Höhe von 2,26 Millionen Euro werden voll beglichen.










