Zwei Schwerverletzte nach Brand im Burgenland
Einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften hat Mittwoch früh ein Brand auf einem Bauernhof in Neuhaus am Klausenbach (Bezirk Jennersdorf) ausgelöst. Aus unbekannter Ursache war im Wirtschaftsgebäude Feuer ausgebrochen, das auch auf das Wohnhaus übergriff. Die Besitzer, ein 50-jähriger Mann und eine 52-jährige Frau, unternahmen selbst Löschversuche und erlitten dabei schwere Verletzungen.
Für die Feuerwehr hieß es zunächst "Brand in Neuhaus, eventuell mit eingeschlossener Person". Um 4.26 Uhr wurden deshalb zunächst die Wehren von Neuhaus am Klausenbach und Minihof-Liebau alarmiert, um sofort zwei Atemschutztrupps an Ort und Stelle verfügbar zu haben.
Die Feuerwehrleute fanden die 52-jährige Mitbesitzerin mit schweren Brandverletzungen im Schnee liegend vor. Sie hatte um die 40 Prozent Verbrennungen erlitten, hieß es von der Feuerwehr unter Berufung auf den Notarzt. Der 50-jährige Besitzer des Hofes hatte sich eine schwere Rauchgasvergiftung zugezogen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Wirtschaftsgebäude des Dreikant-Hofes. Die Brandstelle lag im an das Wohnhaus angrenzenden Bereich. Der Dachstuhl des Wohngebäudes hatte ebenfalls bereits zum Teil Feuer gefangen.
Die Wehren von Bonisdorf, Krottendorf und Kalch waren um 4.48 Uhr nachalarmiert worden. Somit befanden sich rund 55 Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Die Brandursache war vorerst nicht bekannt, Ermittler haben mit ihren Untersuchungen begonnen. Das Wirtschaftsgebäude wurde teilweise zerstört. Der Dachstuhl des Wohnhauses sei auf einer Länge von etwa fünf bis acht Metern teilweise verbrannt.
Die zwei Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Um etwa 6.00 Uhr konnte die Feuerwehr "Brand aus" geben.










