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    Zuletzt aktualisiert: 23.02.2009 um 22:29 UhrKommentare

    Weiter Schnee in großen Teilen Österreichs

    Die starken Schneefälle haben am Montag weiter große Teile des Österreichs im Griff gehabt.

    Foto © AP

    Der Winter hat Österreich weiter fest im Griff: Nach anhaltenden Schneefällen im beinahe gesamten Bundesgebiet herrscht vielerorts rextrem hohe Lawinengefahr und Verkehrschaos. Die steirische Ortschaft Radmer im Bezirk Leoben ist von der Außenwelt abgeschnitten. Im Gesäuse mussten rund 30 Personen ihre Häuser verlassen. Die Felbertauernstrecke zwischen Osttirol und Salzburg wurde gesperrt.

    Lawine im Schigebiet. In Rauris ging mitten im Schigebiet eine Lawine ab. Zwei Personen, darunter ein siebenjähriges Mädchen aus Deutschland, wurden komplett verschüttet. Beide konnten unverletzt geborgen werden. Auch die anderen sechs vom Schneebrett erfassten Schifahrer blieben unverletzt. Den ganzen Nachmittag über suchte die Bergrettung mit der Hundestaffel den Pistenbereich nach möglichen weiteren Verschütteten ab.

    "Damit haben wir nicht gerechnet". Das Schneebrett hatte sich auf einem Hang etwa 350 Meter oberhalb der Piste gelöst, obwohl die Lawinenkommission noch am Vormittag keine Gefährdung der Schifahrer erkannt und die Piste freigegeben hatte. "Damit haben wir nicht gerechnet", hieß es seitens der Salzburger Hochalmbahn.

    Schulen und Kindergärten geschlossen. Im Bezirk Scheibbs wurden in vier Gemeinden bis einschließlich Dienstag die Schulen und Kindergärten geschlossen. Über unverhoffte zwei freie Tage können sich Schüler von Einrichtungen in Göstling a.d. Ybbs, Lunz am See, Gaming und Puchenstuben freuen. Die dortigen Feuerwehren waren unterdessen damit beschäftigt, Dächer von Schneemassen freizuschaufeln. In den Ybbstaler Alpen in Niederösterreich wurde die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen.

    Jede Menge Neuschnee. In Teilen Tirols sind in den vergangenen 24 Stunden bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gefallen, am meisten in Hochfilzen im Bezirk Kitzbühel. Die Lawinengefahr blieb in Tirol mit Stufe drei der fünfteiligen Skala "erheblich". Vorarlberg meldete zwischen fünf und 15 Zentimeter Neuschnee.

    Ein folgenschweres Schneebrett löste sich in den bayerischen Alpen. Die deutsche Polizei sprach von bis zu sechs Verschütteten. Polizei und Rettungskräfte wurden ins Unglücksgebiet geschickt. Alle Verschütteten dürften befreit worden sein.


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