Schwere Unfälle durch Schneeglätte in Deutschland
Schnee und spiegelglatte Straßen haben am Freitagmorgen in Teilen Deutschlands zu schweren Unfällen geführt. Auf der zugeschneiten A 3 bei Würzburg kollidierten sechs Lastwagen, vier Autos und ein niederländischer Reisebus miteinander. Ein Lastwagen-Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt, teilte die Polizei in Würzburg mit.
Auf der abschüssigen Strecke hatten sich vor der Anschlussstelle Helmstadt gegen 1.00 Uhr aus noch unbekannter Ursache zwei Unfälle hintereinander ereignet. Es war sehr glatt gewesen und hatte zuvor viel geschneit. Möglicherweise könnte auch erhöhte Geschwindigkeit ein Grund für den Unfall gewesen sein, sagte ein Polizeisprecher. Die A 3 Richtung Nürnberg wurde komplett gesperrt. Es bildete sich ein zehn Kilometer langer Stau. Helfer des Roten Kreuzes kümmerten sich mit Tee und Decken um die im Stau feststeckenden Fahrer.
Ebenfalls auf glatter Straße krachten zwei Sattelzüge auf der Autobahn 7 zwischen der Anschlussstelle Bockenem (Niedersachsen) und dem Dreieck Salzgitter miteinander zusammen. Zwei Fahrer, die anschließend mit ihrem Auto in das Ende des Unfallstaus fuhren, erlitten leichte Verletzungen.
Ein recht schnell fahrender Taxifahrer kam in Langenhagen bei Hannover mit seinem Taxi auf glatter Straße ins Schleudern und prallte frontal gegen einen Ampelmast. Der 43-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Kollision wird aber ein Nachspiel haben: Der Taxifahrer fuhr 90 statt erlaubter 70 Stundenkilometer, zudem raste er bei roter Ampel in die Kreuzung hinein. Alkohol war auch im Spiel. Glücklicherweise hatte er keine Fahrgäste im Taxi dabei. Schneeglätte beeinträchtigte auch in einigen Teilen Thüringens den Verkehr.











