Alle 17 Sekunden Fußgänger oder Radfahrer verletzt
Alle 17 Sekunden wird ein ungeschützter Verkehrsteilnehmer innerhalb der EU bei einem Unfall verletzt, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit am Donnerstag. Österreich liegt im europäischen Vergleich über dem EU-Durchschnitt. Pro einer Million Einwohner werden hierzulande jährlich 41 ungeschützte Verkehrsteilnehmer getötet. Am sichersten sind die Länder Luxemburg, Malta oder Schweden.
"Ungeschützte Verkehrsteilnehmer haben keine Knautschzone. Bei Kollisionen mit Pkw sind sie immer im Nachteil und tragen meist schwere und viel zu oft auch tödliche Verletzungen davon", erklärte KfV-Direktor Othmar Thann. In Österreich werden laut Unfallstatistik jährlich rund 41.600 Fußgänger, Radfahrer, Moped- und Motorradlenker im Straßenverkehr verletzt, weitere 43.400 Fußgänger verletzen sich jedes Jahr durch Stürze auf öffentlichen Verkehrsflächen. Etwa 330 ungeschützte Verkehrsteilnehmer verunglücken tödlich.
Pro einer Million Einwohner werden in Österreich 41 ungeschützte Verkehrsteilnehmer getötet. Damit liegt Österreich über dem EU-21-Durchschnitt von 36 Getöteten je einer Million Einwohner (Daten für Bulgarien, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Zypern liegen nicht vor). Am sichersten sind Fußgänger, Radfahrer, Moped- und Motorradlenker in Luxemburg und Malta (je 15 Getötete pro einer Million Einwohner) und Schweden (19 Getötete pro Million Einwohner) unterwegs. Am gefährlichsten ist es für ungeschützte Verkehrsteilnehmer in Griechenland (68 Getötete), Polen (75 Getötete) und Lettland (108 Getötete).










