20 Jahre Haft wegen unvollständiger Koran-Übersetzung
Ein Berufungsgericht in Afghanistan hat ein Urteil von 20 Jahren Haft für eine umstrittene Koran-Übersetzung bestätigt.

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Die beiden Angeklagten, Ahmad Ghaus Salmai und Mushtak
Ahmad, hatten 2007 eine aus dem Arabischen übersetzte Version des
Korans herausgebracht, ohne die arabischen Originalverse
danebenzustellen. Islamische Gelehrte haben dies als Gotteslästerung
eingestuft und die Todesstrafe gefordert. Ihrer Ansicht nach gilt nur
die arabische Version als wahrer Koran.
Berufung.
Bereits in erster Instanz wurden die Männer zu 20 Jahren Haft
verurteilt, was das Berufungsgericht am Sonntag bestätigte. Ein
Anwalt der beiden kündigte jetzt Berufung vor dem Obersten
Gerichtshof an.











