Siebenköpfige Jugendbande in Tirol ausgeforscht
In Tirol ist eine siebenköpfige Jugendbande ausgehoben worden. Den Verdächtigen werden Einbruchsdiebstähle, Diebstähle, Hehlerei und Vergehen gegen das Waffengesetz zur Last gelegt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Einer der Täter, ein 20-jähriger Tiroler, habe während seines Grundwehrdienstes in einer Villacher Kaserne ein Sturmgewehr entwendet und im Jänner an einen Kollegen verkauft.
Über den 18-jährigen Haupttäter wurde die Untersuchungshaft verhängt. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen wurden Anfang Jänner vier junge Männer aus dem Bezirk Innsbruck-Land ausgeforscht. Die vier Verdächtigen sollen im Juli des vergangenen Jahres ein Taxi gestohlen haben, um damit eine "Spritztour" zu unternehmen. Nach rund drei Stunden hätten sie das Fahrzeug wieder zurückgebracht. Mit dem dabei entwendeten Handy des Taxilenkers sollen die Diebe dann rund 2.000 SMS versendet und entsprechende Telefonkosten verursacht haben.
Durch weitere Erhebungen wurden drei weitere Komplizen ausgeforscht. Der 18-jährige Haupttäter habe unter anderem drei Einbrüche in eine Pizzeria gestanden, bei denen er Bargeld, Zigaretten und einen Tresor erbeutet haben soll. Das Sturmgewehr, der aufgebrochene Tresor und weiteres Diebesgut wurden sichergestellt.











