Verschütteter aus Lawine gerettet
Glimpflich ist eine 45-jährige Tourengeherin, die am Dienstag in der Obersteiermark von einem Schneebrett verschüttet wurde, davongekommen: Die Frau konnte dank eines Lawinenpiepsers von ihren Kollegen rasch gefunden und ausgegraben werden. Sie erlitt eine Unterkühlung und wurde zur Beobachtung im LKH Rottenmann stationär aufgenommen.
Die fünfköpfige Gruppe aus Wien und Niederösterreich war gegen 11.00 Uhr in der Goldbachscharte unterhalb der Karlspitze (2.097 m) im Skigebiet Planneralm im Bezirk Liezen unterwegs, als die 45-jährige Klosterneuburgerin von einem Schneebrett mitgerissen und verschüttet wurde. Noch bevor Bergrettung, Alpinpolizei und Rettungshubschrauber zur Stelle waren, gelang es ihren Bergkameraden, die Frau mittels Lawinenpiepser unter zwei Meter Schnee zu orten und sie zumindest bis zu den Schultern auszugraben. Die weitere Bergung übernahmen dann die Einsatzkräfte.
Die Niederösterreicherin dürfte mit einer Unterkühlung davongekommen sein. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber C 14 ins LKH Rottenmann geflogen, wo sie zur Beobachtung aufgenommen wurde.
Die Suche nach einem 31-jährigen Snowboarder aus Niederösterreich, der seit Samstag am Krippenstein im Bezirk Gmunden in Oberösterreich vermisst wird, wurde unterdessen am Dienstag fortgesetzt. 35 Bergretter, vier Alpinpolizisten und sechs Hunde suchten am Nachmittag nach dem Sportler - vorerst ohne Erfolg.
Der Snowboarder war am Wochenende gemeinsam mit Freunden im freien Gelände unterwegs gewesen, bis ihn seine Begleiter aus den Augen verloren. Als er nicht beim vereinbarten Treffpunkt erschien, alarmierten die Snowboarder die Bergrettung und die Alpinpolizei. Sie suchten am Samstag und Sonntag nach dem Vermissten. Am Montag musste die Aktion wegen der Lawinengefahr und starken Windes unterbrochen werden.










