Snowboarder in OÖ vermisst - Unglück in Tirol
Die Suche nach jenem 31-jährigen Snowboarder aus Niederösterreich, der seit Samstagmittag am Krippenstein im Bezirk Gmunden in Oberösterreich vermisst wird, musste am Sonntagnachmittag erfolglos abgebrochen werden. Bei einer Schneeschuhwanderung im Stilluptal bei Mayrhofen im Tiroler Bezirk Schwaz verunglückte unterdessen am Samstag ein 24-jähriger Deutscher tödlich.
Die Leiche des Urlaubers wurde am Sonntag zufällig von einem Jäger entdeckt. Fremdverschulden wurde von der Polizei ausgeschlossen. Der aus Sachsen stammende Deutsche war mit einer Gruppe im Zillertal auf Urlaub. Während seine Freunde Skifahren gingen, entschloss sich der 24-Jährige, alleine zu der Tour aufzubrechen. An einer eisigen Stelle dürfte er ausgerutscht und in die Schlucht gestürzt sein. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Seit Samstag suchten die Mitarbeiter der Bergrettung am Krippstein mit Hundestaffeln, Wärmebildkameras und Hubschraubern nach dem Niederösterreicher. Gemeinsam mit Freunden war dieser im freien Gelände unterwegs, als seine Begleiter ihn aus den Augen verloren. Als er nicht beim vereinbarten Treffpunkt erschien, alarmierten die Snowboarder die Bergrettung und Alpinpolizei. Wie die Einsatzkräfte berichteten, wurde das Vorhaben auch für die Suchmannschaften aufgrund von Wind, Kälte und die Lawinengefahr zu gefährlich. Eine Fortsetzung ist für Montag geplant.
Zu einem dramatischen Unfall kam es Sonntagnachmittag in Maria Anzbach im Bezirk St.Pölten. Ein 16-jähriges Mädchen wurde beim Rodeln von einem Holzstück im Bereich des Oberschenkels aufgespießt und schwer verletzt, berichtete "144 - Notruf NÖ". Das Mädchen wurde von einem Notarzt- und Rettungsteam erstversorgt und wurde anschließend mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 2 in das Landesklinikum St. Pölten geflogen.











