Erneut 22 Tote im mexikanischen Drogen-Krieg
In Mexiko hat die Polizei erneut die Leichen von 22 Menschen gefunden, die offenbar dem Krieg zwischen rivalisierenden Drogenbanden zum Opfer gefallen waren. Auf einem Gelände der Erdölfirma Pemex im an die USA grenzenden Bundesstaat Nuevo Leon wurden in einem Graben die Leichen von vier Männern entdeckt. Im ebenfalls an die USA grenzenden Bundesstaat Chihuahua fand die Polizei 18 weitere Leichen.
Drei der in Chihuahua Getöteten waren Männer, die in der gleichnamigen Hauptstadt am Dienstag von Unbekannten an Händen und Füßen gefesselt aus einem Auto geworfen wurden, ehe sie mit Kugeln durchsiebt wurden. Die übrigen 15 Leichen wurden in Ciudad Juárez und anderen Orten des Bundesstaats entdeckt.
Im vergangenen Jahr waren bei den blutigen Auseinandersetzungen mindestens 5.300 Menschen ermordet worden. Besonders in dem an die USA grenzenden Norden des Landes kämpfen die Banden um die Vorherrschaft im Drogengeschäft.











