Frauen im Beruf benachteiligt
Feminismuskongress fordert Chancengleichheit.
In Villach fand gestern der Kongress "Feminismus: Eine Standortbestimmung - Fakten. Visionen. Strategien" statt. Dabei betonte SPÖ-Frauenreferentin Nicole Cernic die Bedeutung des Feminismus in der heutigen Zeit. "Eine der ältesten Forderungen, nämlich gleicher Lohn für gleiche Arbeit, ist immer noch nicht erfüllt", sagte Cernic und nannte konkrete Zahlen.
Ungerecht.
Arbeiterinnen zum Beispiel verdienen heute noch um bis zu 56 Prozent weniger als Arbeiter. Von den ganzjährig Teilzeitbeschäftigten sind 89 Prozent weiblich. 39 Prozent aller berufstätigen Frauen befinden sich in einem Teilzeit-Arbeitsverhältnis. Cernic ortet hier dringenden Handlungsbedarf. Sie forderte die Chancengleichheit für Frauen und Männer.











