Vermisste Deutsche nach zwölf Jahren wieder aufgetaucht
Eine seit zwölf Jahren in Brandenburg vermisste Frau ist in der Schweiz in einem Wald lebend aufgefunden worden.

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Die 52-Jährige lebe seit vergangenem Februar in einem höchst
einfachen Unterschlupf in Bolligen bei Bern, teilte die Berner
Kantonspolizei am Montag mit. Nach bisherigen Erkenntnissen ist sie
wohlauf.
Spaziergänger gingen zur Polizei.
Ein Spaziergänger hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass eine
Frau in dem Waldstück lebe. Die Ermittler fanden heraus, dass es sich
um eine Deutsche handelt, die im Februar 1997 an ihrem Wohnort in
Brandenburg als vermisst gemeldet wurde.
Primitiver Unterschlupf.
Wie Polizeisprecher Jürg Mosimann sagte, hauste die Frau sehr
primitiv in dem selbst hergerichteten Unterschlupf. Wo sie sich
vorher aufgehalten habe, sei unklar. Die Beamten, die mit der Frau
gesprochen haben, hatten nicht den Eindruck, dass sie sich in
schlechter körperlicher Verfassung befindet. Die Frau wird ihren
Unterschlupf jedoch verlassen müssen. Die Burgergemeinde Bern als
Waldbesitzerin wird ihr nach Angaben der Polizei eine kurze Frist
setzen.











