Verunreinigtes Petzenwasser wird untersucht
Nach langes Diskussionen soll nun endlich der Grund für die Verunreinigung des Trinkwassers in der Gemeinde Feistritz ob Bleiburg festgestellt werden.
Seit Ende des vergangenen Jahres sorgt in der Gemeinde Feistritz ob Bleiburg das verunreinigte Petzenwasser für heftige Diskussionen. Forderungen nach einer Aufklärung der Verkeimung des Trinkwassers im Petzengebiet wurden laut. Jetzt werde Landeshauptmann Gerhard Dörfler für eine ordnungsgemäße Untersuchung des verunreinigten Petzenwassers sorgen, bestätigte Landesrat Harald Dobernig am Freitag in einer Pressemitteilung.
Unterstützung.
Rund um das Problem mit dem Trinkwasser versprach Dobernig im Rahmen einer Pressekonferenz Unterstützung. Die Bürgerinitiative "Gesundes Trinkwasser" unter der Führung von Karl Mert habe bereits 900 Unterschriften gesammelt. Jetzt soll der tatsächlichen Grund der Verunreinigung festgestellt und die richtigen Reinigungsmaßnahmen gesetzt werden. Hier gebe es auch andere Lösungen, als die von der Gemeinde geplante UV-Bestrahlung, erklärte Dobernig weiter.
Ökologisch und günstig.
Dass eine Abwasserentsorgung im dünn besiedelten ländlichen Raum durch ein dezentrales Abwassersystem ökologisch sinnvoller und weit günstiger sein kann, habe die Ortschaft Penk in der Gemeinde Feistritz/Bleiburg nach langem Kampf bewiesen. So habe der Abwassergenossenschaft ein Laufmeter Kanal nur 40 Euro gekostet, während ein Laufmeter bei Gemeindekanalprojekten aufgrund der Grabungstiefe 200 bis 300 Euro koste. "Unser Projekt mit sieben dezentralen Pflanzenkläranlagen hat 260.000 Euro gekostet. Im Vergleich zu den Kosten für den zentralen Großkanal haben wir damit etwa eine Million Euro eingespart", so Josef Pototschnig, Obmann der "Penker Kanalrebellen".











