Zuversicht bei Ärzten über Genesung von Althaus
Zuversicht herrschte am Samstag im Krankenhaus Schwarzach (Pongau) über die Genesung von Thüringens Ministerpräsidenten Dieter Althaus (50). Althaus, der am Neujahrstag auf einer Piste mit einer Skifahrerin kollidiert war, habe erste aktive Bewegungen gemacht und sei in der Früh aus dem künstlichen Koma erwacht, sagte der ärztliche Direktor des Krankenhauses von Schwarzach, Reinhard Lenzhofer.
Der CDU-Politiker hat auch seine Ehefrau Katharina erkannt und wenige Worte mit ihr gesprochen, was als "gutes Zeichen gewertet wird. Althaus werde nicht mehr künstlich beatmet, bekomme aber noch Infusionen. Die computertomographische Untersuchung bestätigte den stabilen Zustand des Ministerpräsidenten: "Das macht auf eine günstige Entwicklung Hoffnung", so Lenzhofer.
Bei der computertomographischen Kontrolluntersuchung wurde noch ein unverschobener Bruch am Ende der Speiche festgestellt. Der Genesungsfortschritt wird weiter beobachtet, dann erst wird eine Verlegung terminisiert. "Wie es aussieht, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass er wieder gesund wird", hieß es seitens der Ärzte.
Althaus erhält eine Physiotherapie und Atemtherapie, weiters werde sukzessive mit der oralen Ernährung begonnen, skizzierten die Mediziner den weiteren Behandlungsverlauf. Auch wird der Ministerpräsident psychologisch betreut werden. Der Ministerpräsident wurde bisher über den Tod der gebürtigen slowakischen Skifahrerin, mit der er zusammengestoßen ist, noch nicht in Kenntnis gesetzt.
Gegen Althaus sollen Ermittlungen hinsichtlich möglicher fahrlässiger Tötung aufgenommen worden sein. Dies berichtete der ORF Steiermark unter Berufung auf Staatsanwalt Walter Plöbst vom Landesgericht Leoben. Der Leichnam der Frau wird am Wochenende obduziert, das Ergebnis könnte am Montag vorliegen.











