Nach OÖ-Vergewaltigungsfall - Mann stellte sich
Der Mann, der am 24. Dezember ein 16-jähriges Mädchen in Regensburg entführt und anschließend auf dem Weg nach Oberösterreich vergewaltigt haben soll, hat sich Dienstagabend in Berlin der Polizei gestellt. Nach Angaben der Behörden handelt es sich um einen 25-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in Österreich. Der Mann, dem noch weitere Straftaten vorgeworfen werden, stand kurz vor der Verhaftung.
Der 25-Jährige habe sich am 30. Dezember gegen 20.15 Uhr der Bundespolizei am Berliner Hauptbahnhof gestellt, gaben die zuständigen Sicherheitsbehörden und Staatsanwaltschaften am Mittwochabend bekannt. Seiner Festnahme sei er nur kurze Zeit zuvorgekommen, denn auf den in der Nähe von Chemnitz geborenen Mann hätten sich bereits alle Fahndungsmaßnahmen konzentriert. Der Verdächtige wurde nach Chemnitz gebracht und dort verhört. Ihm werden nämlich im Großraum Chemnitz/Colditz auch ein versuchter Mord, eine weitere Vergewaltigung und andere schwerwiegende Straftaten im Zeitraum vom 20. bis zum 24. Dezember vorgeworfen.
In Chemnitz war eine 18-Jährige, die aus einer Disco gekommen und zu Fuß unterwegs war, von einem Unbekannten unter Gewaltanwendung gezwungen worden, in den Kofferraum eines Pkw zu steigen. Der Entführer brachte die junge Frau an einen unbekannten Ort und verging sich an ihr. Später brachte er sie nach Lastau und stieß sie dort aus dem Auto.
Sehr ähnlich verlief auch die Entführung der 16-Jährigen in Regensburg. Auch sie musste in den Kofferraum steigen. Der Täter blieb unterwegs stehen und vergewaltigte die junge Frau. Rund viereinhalb Stunden nach der Entführung - meldete sich die Entführte bei der Polizei am Hauptbahnhof in Linz. Das in allen Fällen benützte Tatfahrzeug ist mittlerweile in Österreich sichergestellt worden.










