"Wirtschaft braucht Gasleitung"
Diskussion um Tauerngasleitung geht weiter. Wirtschaftskammer meint der Bau würde die Konjunktur ankurbeln, Scheuch solle nicht bremsen.
Harsche Kritik muss Landesrat Uwe Scheuch nach seinem Interview in der Kleinen Zeitung zum Thema Tauerngasleitung von Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher einstecken. "Scheuch soll sich nicht als Bremser betätigen, er soll der Heizer sein, damit dieses enorm wichtige Projekt für die Kärntner Wirtschaft zügig in Fahrt kommt", reagiert Pacher auf Scheuchs Einwände gegen die Transit-Gasleitung.
Wirtschaft ankurbeln.
Den Bau der 600 Millionen Euro teuren und 260 Kilometer langen Gasleitung bezeichnet Pacher als "wesentlichen Impuls, der die Wirtschaft ankurbeln würde." Und auch bei der Kärntner Industrie ist laut Pacher massiver Bedarf an hochwertiger Prozessenergie in Form von Gas gegeben.
"Zwangsjacke für Bauern".
Rückendeckung erhält Scheuch wiederum von seinem Parteikollegen, Peter Suntinger. Der Vizepräsident der Landwirtschafts-
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Fakten
Studie: Derzeit wird die Machbarkeit einer Erdgasleitung von Oberösterreich durch Salzburg und Kärnten weiter nach Süden geprüft.
Länge: Die Tauerngasleitung soll 260 Kilometer lang sein, davon führen rund 80 Kilometer durch Kärnten. Die Entscheidung soll spätestens bis Ende Juni gefallen sein; Baubeginn ist im Jahr 2010 angedacht.
Widerstand: Bauern, Umweltschützer, Alternativenergie-Freunde, Grund- und Waldbesitzer gehen auf die Barrikaden: Das Milliardenprojekt würde auf lange Zeit die Weichen in eine falsche Richtung stellen










