Sechs Tote bei Selbstmordanschlag in Sri Lanka
Bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe der srilankischen Hauptstadt Colombo sind am Sonntag mindestens sechs Soldaten ums Leben gekommen.

Foto © APAKonflikt in Sri Lanka eskaliert.
Bei einem Selbstmordanschlag in Sri Lankas Hauptstadt Colombo sind am Sonntag mindestens sechs Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Wie das Verteidigungsministerium auf seiner Internetseite mitteilte, wurden mindestens 19 weitere Menschen verletzt, als sich der Attentäter am Morgen (Ortszeit) an einem Kontrollposten am nördlichen Stadtrand in die Luft sprengte. Die Regierung machte die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) für den Anschlag verantwortlich. Die LTTE äußerte sich wie üblich nicht.
Verletzte in kritischem Zustand.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums handelt es sich bei den Toten um einen Armeeoffizier sowie Angehörige einer paramilitärischen Truppe. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter ansteigt, da sich mehrere Verletzte in kritischen Zustand befinden.
Boot der Rebellen zerstört.
Großoffensive.
Sri Lankas Sicherheitskräfte hatten nach Aufkündigung eines Waffenstillstands mit der LTTE im Jänner eine Großoffensive im Norden der Insel gestartet, um die Rebellen militärisch zu zerschlagen. Die LTTE, die seit 1983 für einen unabhängigen Staat der tamilischen Minderheit kämpft, wird für mehrere Anschläge verantwortlich gemacht, denen seit Jahresbeginn Dutzende Menschen zum Opfer fielen.










