Mindestens 27 Tote nach Gasexplosion in Ukraine
Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in der Ukraine sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Aus den Trümmern des fünfstöckigen Hauses in der Stadt Jewpatoria auf der Halbinsel Krim wurden 21 Bewohner lebend gerettet, wie das ukrainische Zivilschutzministerium am Freitag mitteilte. Die Behörden gingen von einer Gasexplosion aus.
Sie hielten es für unwahrscheinlich, einen Tag nach der Explosion vom Donnerstag noch weitere Überlebende oder Tote zu finden, da die Rettungsmannschaften große Teile der Trümmer abgesucht hätten. Die Explosion hatte das Gebäude weitgehend zerstört. Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt hatten rund 700 Helfer mit schwerem Räumgerät in den Trümmern nach Überlebenden gesucht. Von Zeit zu Zeit verharrten sie still, um Handyklingeln in den Trümmern zu orten.
Die ukrainische Ministerpräsidentin Timoschenko und Präsident Juschtschenko machten sich am Ort des Geschehens ein Bild von der Lage. Juschtschenko rief für Freitag eine eintägige Staatstrauer aus. Timoschenko versprach den Familien der Opfer rasche Hilfe. In ehemaligen Sowjetrepubliken wie der Ukraine kommt es im Winter immer wieder zu Gasexplosionen, wenn die Bewohner heruntergekommener Häuser mit zusätzlichen Gasflaschen heizen.











