Lawinenabgang am Arlberg forderte ein Todesopfer
Ein Skifahrer aus New York ist am Mittwochnachmittag bei einem Lawinenabgang im Skigebiet Zürs ums Leben gekommen. Der Mann war mit einer geführten Gruppe aus Lech im freien Skiraum Valluga-Nord an der Landesgrenze zwischen Vorarlberg und Tirol unterwegs. Der US-Amerikaner sei von der Lawine erfasst worden, die weiteren Mitglieder der Skigruppe konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Der Verschüttete wurde von einem Lawinensuchhund geortet, war aber 45 Minuten unter den Schneemassen begraben, bevor er geborgen werden konnte. Trotz medizinischer Erstversorgung kam jede Hilfe zu spät. Die anderen sieben Teilnehmer der Skigruppe, die aufgund des Lawinenabgangs nicht mehr weiter abfahren konnten, wurden von zwei Hubschraubern mittels Bergetau geborgen und nach Zürs geflogen. Gegen den Skiführer wurden laut Sicherheitsdirektion Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.
Zum Unfallzeitpunkt hatte Lawinenwarnstufe zwei geherrscht. Die Einsatzkräfte brachen Mittwoch in den späten Nachmittagsstunden die Suche nach eventuell weiteren Verschütteten ab. Die anfängliche Befürchtung, es könnten noch weitere Skifahrer verschüttet worden sein, hatte sich nicht bestätigt.
Es ist bereits das dritte Lawinenopfer in der Region seit Beginn der Wintersaison. Am vergangenen Sonntag (21. Dezember), waren bei Lawinenabgängen in Damüls (Bregenzerwald) und im Kleinwalsertal zwei Menschen ums Leben gekommen.










