Zu Weihnachten kommt der Frost
Für die Jahreszeit viel zu milde Temperaturen kündigen heuer den Heiligen Abend an. Doch pünktlich ab 24. Dezember kommt die Kälte.

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Das Wetter bleibt wie es ist - im Gebirge gibt's Schnee, in den Niederungen des Südens ist es grün und sonnig oder regnet beständig vor sich hin - je nach Lage. Auf alle Fälle sind die Temperaturen viel zu milde für die Jahreszeit, schließlich haben wir seit gestern immerhin auch offiziell Winter.
Hoch über Westeuropa.
Schuld an dieser Wärme ist das riesengroße Hoch über Westeuropa, das seit Tagen schon für eine milde Nordwestströmung sorgt. Bis zum Heiligen Abend soll es noch so ähnlich weitergehen: Die Steiermark bleibt den Landesfarben gemäß zweigeteilt - im Norden weiß, im Süden grün. Die Schneefallgrenze liegt bei 1000 Metern. Südlich der Mur-Mürz-Furche wird es bewölkt mit Aufhellungen sein, im Süden des Landes scheint zwischendurch immer wieder die Sonne. Etwas lästig wird der kräftige Wind sein, der auf den Bergen sogar zu echten Sturmspitzen anwachsen kann.
Stürmischer Wind.
Und auch in Kärnten weht im Hochgebirge ein stürmischer Nordwind, in manchen Tälern Oberkärntens bricht heute Nachmittag wieder Nordföhn durch und sorgt heute und morgen für Temperaturen von bis zu acht Grad und darüber.
Frostiges Christkind.
Pünktlich zum 24. Dezember wird es dann langsam überall kälter. Während in Kärnten häufig die Sonne scheint und es trocken bleibt, gibt es in der Obersteiermark wechselhafte Schnee- und Regenschauer, im Süden des Landes bleibt es zur Enttäuschung der meisten Kinder aber trocken.
Russische Kälte.
Danach wird es südlich des Alpenhauptkammes von Tag zu Tag kälter - am Christtag mit Höchstwerten von minus drei bis plus drei Grad und am Stephanitag ist es dank einer trockenen russischen Luftströmung mit minus sechs bis minus drei Grad noch kälter, aber weitgehend trocken. Einzig vereinzelt kommt es zu unergiebigen Schneeschauern mit kaltem Nordwind.










