Nach Schnee und Eis drohen den USA Überschwemmungen
Rasanter Temperaturanstieg im Mittleren Westen.

Foto © APEisregen in Ohio, Schneechaos in New York
Nach den verheerenden Winterstürmen mit Schnee
und Eis über Weihnachten drohen dem Mittleren Westen der USA nun
Überschwemmungen. Ein rasanter Temperaturanstieg von minus 18 bis auf
plus 10 Grad Celsius ließ eine ungewöhnlich schnelle Schneeschmelze
befürchten. Das heftige Zusammentreffen kalter und warmer
Luftströmungen erhöhte zudem die Tornado-Gefahr, wie der nationale
Wetterdienst am Samstag mitteilte.
Tornado.
Eine Tornado-Warnung wurde für die US-Staaten Oklahoma, Arkansas,
Kansas, Missouri und Illinois herausgegeben. Ebenfalls in Missouri
und Illinois sowie in Iowa, Wisconsin, Indiana und Michigan gab es
zudem Hochwasseralarm. Allein im Westen von Illinois fielen binnen
zwei Stunden rund fünf Zentimeter Regen. "Da werden wir ein Problem
los, nämlich das Eis, und bekommen ein neues Problem mit den Fluten",
sagte eine Sprecherin der regionalen Verkehrsbetriebe, Marisa
Kollias.
Nebel.
Der Wetterumschwung brachte vielerorts auch Nebel mit sich, so
dass der Luftverkehr abermals beeinträchtigt wurde. Am stärksten
betroffen war der Internationale Flughafen von Chicago O'Hare, wo
mehr als 400 Flüge gestrichen wurden. Über Weihnachten saßen auf
O'Hare Hunderte Passagiere wegen vereister Start- und Landebahnen
fest. Wegen des Winterwetters kamen in der vergangenen Woche
landesweit mindestens 43 Menschen ums Leben, zumeist bei
Verkehrsunfällen.
Features
Historisch
Air Canada strich am Mittwoch alle Kurz- und Mittelstreckenflüge von und nach Vancouver. Dort fielen erneut zehn Zentimeter Neuschnee. Erstmals seit 1971 sagten die kanadischen Meteorologen weiße Weihnachten für das ganze Land vorher.











