Aufregung um "rechten" Braunauer Textilshop
In dem Shop wird Kleidung der umstrittenen ostdeutschen Marke "Thor Steinar" angeboten.

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Aufregung herrscht um ein vor kurzem eröffnetes
Braunauer Textilgeschäft: Wie der ORF Oberösterreich berichtet, wird
dort Kleidung der umstrittenen ostdeutschen Marke "Thor Steinar"
angeboten. Diese sei unter Rechtsextremen weit verbreitet, so der
Leiter des Landesamtes für Terrorismusbekämpfung und
Verfassungsschutz, Michael Tischlinger. Der Shop müsse sofort
geschlossen werden, forderte die Sozialistische Jugend Oberösterreich
(SJ) am Donnerstag in einer Presseaussendung.
Verbotene Kleidung.
In Deutschland ist die Kleidung, auf der sich altdeutsche
Schriftzeichen sowie nordische Symbole und Namen finden, mittlerweile
in den Stadien mehrerer Bundesliga-Vereine und im Bundestag verboten.
Der Name soll laut Kritikern auf den nordischen Donnergott Thor und
auf Felix Steiner, General der Waffen-SS, anspielen. Der
Bürgermeister von Braunau, dem Geburtsort Adolf Hitlers, kündigte
eine Untersuchung und gegebenenfalls die Schließung des Ladens an.
Gipfel gegen Rechtsextremismus.
Die SJ verlangte, "rechtsextreme Keimzellen" zu zerschlagen, und
die Einberufung eines landesweiten "Gipfels gegen Rechtsextremismus".
Diese Forderung hatten nach dem Attentat auf den Passauer Polizeichef
Alois Mannichl auch die oberösterreichischen Grünen erhoben. Sie
begründeten das mit augenscheinlich rechtsextrem motivierten
Morddrohungen gegen ihren Menschenrechtssprecher Gunther Trübswasser
sowie weitere Personen. Auch der Welser Bürgermeister Peter Koits (S)
hatte per Post und per E-Mail Drohungen erhalten.










