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    Zuletzt aktualisiert: 10.12.2008 um 09:42 UhrKommentare

    Österreichs Schüler ein Lernjahr hinter Top-Ländern

    Jeder dritte Volksschüler der 4. Klasse in Österreich ist in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaft "leistungsschwach" - unter den 14 teilnehmenden EU-Staaten belegt Österreich den 9. Rang.

    Foto © APA

    Österreichs Volksschüler (4. Klasse) hinken bei den Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaft um mindestens ein Lernjahr hinter Kindern aus den Siegerländern bei der Bildungsvergleichsstudie TIMSS 2007 (Trends in International Mathematics and Science Study) hinterher: In Mathematik erreichten die heimischen Volksschüler 505 Punkte, um mehr als 100 Punkte weniger als das Top-Land Hongkong (607). Das entspricht nach Angaben der Experten des Bundesinstituts für Bildungsforschung (BIFIE), die die Ergebnisse der Studie am Dienstag in Wien präsentierten, etwa 1,5 Lernjahren. In Naturwissenschaft beträgt der Abstand Österreichs zu den Besten 60 Punkte bzw. etwa ein Lernjahr.

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    Grafik vergrößernVeränderung zu 1995Grafik © APA

    Neunter von 14. Österreich erreichte 2007 in Mathematik unter den 36 teilnehmenden Staaten mit 505 Punkten laut BIFIE den 17. Platz, unter den 16 teilnehmenden OECD-Staaten den 10. Platz und unter den 14 teilnehmenden EU-Staaten den 9. Rang (die Angaben über die Plätze stammen vom BIFIE, obwohl Experten immer wieder betonen, dass aufgrund der statistischen Schwankungsbreite Aussagen über den Rang nicht möglich sind, Anm.). Auch in Naturwissenschaft erreicht Österreich mit 526 Punkten nur das Mittelfeld, was laut BIFIE dem 15. Platz aller teilnehmender Länder entspricht, Rang neun bei den OECD- und Platz sieben unter den EU-Ländern.

    Leistungsschwach. Jeder dritte Volksschüler der 4. Klasse in Österreich ist in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaft "leistungsschwach": 36 Prozent haben entweder beim Mathematik- oder beim Naturwissenschaftstests - oder bei beiden - so schlechte Ergebnisse erzielt, dass sie maximal die unterste Leistungsstufe bei der internationalen Bildungsvergleichsstudie TIMSS 2007 (Trends in International Mathematics and Science Study) erreichen konnten. Hingegen gibt es nur zehn Prozent leistungsstarke Schüler in Österreich, die entweder in beiden oder in einer Domäne Spitzenleistung zeigten, hieß es am Dienstag.

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    Grafik vergrößernAbschneiden Mädchen/BubenGrafik © APA

    Magere Ausbeute. In beiden Fächern zusammen hat Österreich laut BIFIE nur zehn Prozent leistungsstarke Schüler. Dabei gehören nur zwei Prozent aller heimischen Volksschüler in beiden Bereichen der Top-Gruppe an, "weitere acht Prozent erreichen entweder bei den Mathematik- oder bei den Naturwissenschafts-aufgaben die höchste Kompetenzstufe". Im Vergleich: Den insgesamt zehn Prozent leistungsstärksten Schülern in Österreich stehen im EU-Schnitt 14 (fünf plus neun Prozent) gegenüber, in Hongkong sind es sogar 42 Prozent (13 plus 29).


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    Grafik vergrößernVolksschul-Leistungstest TIMSS - Ergebnis 2007Grafik © APA

    150.000 getestet

    Bei der von der Forschungs-gemeinschaft IEA durchge-führten Studie wurden die Kompetenzen in Mathe-matik- und Naturwissen-schaft von rund 150.000 Schülern der 4. Klasse Volksschule in 36 Ländern erhoben. In Österreich wurden 2007 an 196 Schulen 325 Klassen getestet, insgesamt nahmen 4.859 Schüler daran teil.

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    Grafik vergrößernSchülerleistung im Vergleich Grafik © APA

    "Keine Erklärung"

    Die höheren Anteile an Migranten bei TIMSS 2007 "tragen nur geringfügig zur Verschlechterung bei, sind aber keine ausreichende Erklärung" für den Leis-
    tungsabfall
    zwischen den Jahren 1995 und 2007.

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