Athen - Regierung kündigt Härte gegen Unruhestifter an
Regierungschef Kostas Karamanlis: "Niemand hat das Recht, tragischen Vorfall für rohe Gewalt zu missbrauchen"

Foto © ReutersVor einem McDonalds in Athen.
Der griechische Ministerpräsident Kostas
Karamanlis hat am Dienstag ein hartes Vorgehen gegen Teilnehmer an
den Unruhen angekündigt. Nach einem Krisentreffen mit Staatspräsident
Karolos Papoulias sagte Karamanlis mit Blick auf den Tod eines
15-jährigen Jugendlichen: "Niemand hat das Recht, diesen tragischen
Vorfall als Alibi für Aktionen der rohen Gewalt zu missbrauchen, für
Aktionen gegen unschuldige Menschen, gegen ihr Eigentum, gegen die
ganze Gesellschaft und gegen die Demokratie."
Keine Nachscicht.
Die Teilnehmer an den Unruhen könnten nicht mit Nachsicht rechnen.
In mehr als zehn griechischen Städten haben Jugendliche Autos und
Geschäfte in Brand gesetzt. Anlässlich der Beisetzung des von einem
Polizisten erschossenen Jugendlichen, die um 14.00 Uhr MEZ in Athen
stattfinden soll, wurde am Dienstag mit weiteren Unruhen gerechnet.











