72 Festnahmen nach Schuss auf Polizisten
Die Situation in Athen ist erneut eskaliert: In den frühen Morgenstunden schossen Unbekannte auf einen 21-jährigen Polizisten. Er schwebt in Lebensgefahr. 72 Verdächtige wurden vorübergehend festgenommen.

Foto © APADie Hintergründe der Tat sind bislang noch unbekannt.
Unbekannte haben am frühen Montagmorgen mehrere
Schüsse auf einen Polizei-Wachtposten in Athen abgegeben und dabei
einen Polizisten lebensgefährlich verletzt. Nach Angaben des
griechischen Rundfunks ereignete sich der Zwischenfall vor einem
Gebäude des Kulturministeriums im Zentrum Athens. 72 Personen wurden bei der Fahndung nach den Tätern vorläufig festgenommen. Das teilte die Polizei mit. Der Angriff richtete sich nach
Angaben eines Polizeisprechers gegen einen Polizeiposten vor dem
Kulturministerium in der Innenstadt.
Augenzeugenbericht. Augenzeugen
berichteten, sie hätten eine Salve und anschließend Schreie gehört.
Die Polizei sperrte das Gebiet ab. Mehrere Verdächtige seien in
Polizeigewahrsam genommen worden, hieß es.
20 Schüsse. An der Tat waren nach Angaben aus Polizeikreisen zwei Männer
beteiligt. Einer habe mit einem automatischen Gewehr auf den
Polizeiposten geschossen. Medienberichten zufolge wurden etwa 20
Schüsse abgefeuert. Zwei Kugeln trafen den 21-jährigen Polizisten,
der dabei lebensgefährlich verletzt worden ist. Er wurde noch in der
Nacht in einem Krankenhaus operiert.
Hintergründe unbekannt. Über die Hintergründe der Tat lagen zunächst keine Angaben vor. Im
Dezember war es nach tödlichen Schüssen auf einen 15-Jährigen bei
einem Polizeieinsatz in Athen mehr als zwei Wochen lang zu teils
gewaltsamen Protesten in ganz Griechenland gekommen.
Features
Hintergrund
In Griechenland kommt es seit dem Tod des 15-jährigen Alexis Grigoropoulos durch eine
Kugel aus der Waffe eines Polizisten am 6. Dezember immer wieder zu
gewaltsamen Protesten.
Der verant-
Ähnliche Tat
Am 23. Dezember hatten Unbekannte einen Polizeibus unter Beschuss genommen. Damals war jedoch niemand verletzt worden.
Hintergrund
Jugend ohne Perspektive
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Mit Laserpointern soll die Polizei irritiert werdenFoto © AP














