Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. September 2014 06:29 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Vatikan verhaftet Ex-Nuntius wegen Pädophilie Erblasser wegen Erbstreit in Vorarlberg exhumiert Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Vatikan verhaftet Ex-Nuntius wegen Pädophilie Erblasser wegen Erbstreit in Vorarlberg exhumiert
    Zuletzt aktualisiert: 30.11.2008 um 08:51 UhrKommentare

    Explosionen verschärfen Lage in Bangkok

    Regierungsganhänger planen eine Gegendemonstration. Bei einer Explosion wurden 51 Regimekritiker verletzt.

    Mehrere Verletzte bei Explosionen in Bangkok

    Foto © APAMehrere Verletzte bei Explosionen in Bangkok

    Bei der Explosion mehrerer Sprengsätze in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind am Sonntag mindestens 51 Regierungsgegner verletzt worden. Der erste Sprengsatz ging am Morgen vor dem Regierungssitz hoch, der seit Ende August von Anhängern der oppositionellen Volksallianz für Demokratie (PAD) besetzt gehalten wird. Nach Angaben eines Sprechers der Protestbewegung handelte es sich um eine Handgranate, die auf ein Zeltdach geworfen wurde. Dabei wurden nach Krankenhausangaben mindestens 49 Menschen verletzt. 20 Minuten später folgten zwei Explosionen in der Zentrale eines regierungskritischen Fernsehsenders und eine Explosion in der Nähe des Flughafens Don Muang. Dabei wurden zwei Menschen verletzt.

    Protest der Elite. Die von dem Pressemogul Sondhi Limthongkul gegründete PAD will den Rücktritt von Ministerpräsident Somchai Wongsawat erzwingen, dessen Regierung sie als Marionette des 2006 gestürzten und exilierten Thaksin Shinawatra betrachtet, dem massive Korruption zur Last gelegt wird. Die PAD wird von den konservativen Eliten des südostasiatischen Königreichs getragen, während die regierende "Partei der Volksmacht" (PPP) - Nachfolgeorganisation der aufgelösten Partei "Thai rak Thai" (TRT) ("Thais lieben Thais") von Thaksin - von der armen Landbevölkerung unterstützt wird.

    Touristen sitzen fest. Die seit Dienstag anhaltende Blockade des internationalen Flughafens Suvarnabhumi und anschließend auch des Flughafens Don Muang durch PAD-Demonstranten hat den Flugverkehr in Thailand weitgehend lahmgelegt. Rund 100.000 Touristen sitzen fest. Die Polizei hat Verhandlungen mit den Regierungsgegnern aufgenommen, um ein Ende der Flughafenbesetzungen zu erreichen. Premier Somchai hatte am Freitag den obersten Polizeichef, General Patcharawat Wongsuwan, entlassen, der sich früheren Anordnungen widersetzt hatte, die Massenproteste zu unterbinden.

    ASEAN-Gipfel fraglich. Der für 15. bis 18. Dezember geplante ASEAN-Gipfel in Thailand muss nach Ansicht von Außenminister Sompong Amornviwat wegen der anhaltenden Proteste möglicherweise auf nächstes Jahr verschoben werden. Der Südostasiatischen Staatengemeinschaft gehören neben Thailand Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Brunei, Vietnam, Laos, Kambodscha und Burma an.

    Lösung vor Königsgeburtstag. Einer der Führer der PAD, Ex-General Chamlong Srimuang, machte am Samstag Hoffnung auf eine Lösung der Krise noch vor dem 81. Geburtstag von König Bhumibol Adulyadej kommenden Freitag: "Wir glauben, dass die Lage nicht lange so bleiben wird wie jetzt, weil wir den wichtigen Tag im Auge haben", sagte der PAD-Führer. Der Monarch, der 1946 den Thron bestiegen hatte, hat sich in dem Konflikt bisher strikt neutral verhalten, Königin Sirikit hatte aber demonstrativ an der Beisetzung einer PAD-Anhängerin teilgenommen, die bei einer Demonstration ums Leben gekommen war.


    Fakten

    Die Regierungskritiker werfen Ministerpräsident Somchai vor, eine Marionette seines vor zwei Jahren gestürzten Vorgängers Thaksin Shinawatra zu sein. Die Mehrheit der vorwiegend armen Landbevölkerung ist für die Regierung.

    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Sonnig
      Graz
      min: 2° | max: 16°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Mieter verklagt: Trotz Chlor-Wasser aus Leitungen

      In einer Krumpendorfer Wohnanlage haben die Mieter seit Jahren nur chlor...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Weltweite Demos für den Klimaschutz 

      Weltweite Demos für den Klimaschutz

       


      Events & Tickets

      Die Götter weinen Tipp

      Die Götter weinen

      25.09.14 Graz
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!