Indien: Terroristen wollten "Taj Mahal"-Hotel in die Luft sprengen
Die Attentäter von Mumbai wollten nach Aussage eines festgenommenen Terroristen das Luxus-Hotel "Taj Mahal" in die Luft sprengen.

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Wie die Zeitung "Times of India" am Samstag
berichtete, handelt es sich bei dem gefassten Terroristen um einen
Pakistani aus Faridkot. Der 21 Jahre alte Verdächtige habe der
Polizei bei seiner Vernehmung demnach gesagt, das historische
Gebäude, das als ein Wahrzeichen der westindischen Finanzmetropole
gilt, sollte in Schutt und Asche gelegt werden.
Flucht in Auto.Zusammen mit einem Komplizen soll der Verdächtige in der Nacht zum
Donnerstag am Bahnhof der Stadt auf die Menschenmenge geschossen
haben. Später sei er auf der Flucht in einem gestohlenen Auto von der
Polizei gestoppt und bei einem Schusswechsel an der Hand verletzt
worden, habe sich aber tot gestellt. Erst im Krankenhaus fiel auf,
dass er atmete. Sein Komplize wurde von den Beamten erschossen.
Mehr als 600 Geislen befreit
Die indischen Sicherheitskräfte haben mehr als 600 Menschen aus
den drei von Angreifern besetzten Gebäuden in der Metropole Mumbai
befreit. Aus dem "Taj Mahal" hätten Eliteeinheiten 300 Menschen in
Sicherheit gebracht, sagte der Staatssekretär für Innere Sicherheit,
M.L. Kumawat, am Samstag bei einer Pressekonferenz in Neu Delhi. Aus
dem Hotel Oberoi Trident seien 250 Menschen gerettet worden; aus dem
Jüdischen Zentrum Nariman waren es weitere 60 Menschen. Insgesamt
starben mindestens 195 Menschen, als Angreifer die drei Gebäude mehr
als zwei Tage unter ihrer Kontrolle hatten. Die Geiselnahme ging am
frühen Samstagmorgen zu Ende.











