Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
24. Mai 2013 23:25 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Der Arm musste doch entfernt werden Vergewaltigung: Hilferufe auf dem Spielplatz Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Der Arm musste doch entfernt werden Vergewaltigung: Hilferufe auf dem Spielplatz
Zuletzt aktualisiert: 22.12.2008 um 11:44 UhrKommentare

Schweizer Soldaten sollen nun auf Piratenjagd gehen

Die Piraterie am Horn von Afrika bewegt auch bei den Eidgenossen die Gemüter: "Halt, wir sind neutral - bitte kapern Sie doch dieses Schiff dort drüben?", gelte als Ausrede nicht.

Bekommt er es bald mit Eidgenossen zu tun?

Foto © APABekommt er es bald mit Eidgenossen zu tun?

Der scheidende Bundespräsident Pascal Couchepin (Freisinnige/FDP) machte klar: "Wir sind bereit, Soldaten nach Somalia zu schicken". Die Schweizer Regierung (Bundesrat) prüft eine Beteiligung an der EU-Schutzaktion "Atalanta" mit eigenen Spezialtruppen. Die EU würde im Gegenzug Schweizer Hochseeschiffe eskortieren.

"Keine andere Wahl". Couchepin, vehementer Befürworter der Einsätze, äußerte sich in einem Interview deutlich: "Wir haben doch keine andere Wahl. Wollen Sie den Piraten sagen: Halt, wir sind neutral - bitte kapern Sie doch dieses Schiff dort drüben?" Vor einem definitiven Entscheid sollen nun noch juristische und finanzielle Details geprüft werden.

Hilfe gebraucht. Wer die Hilfe angefordert hat, erscheint unklar. Nachdem bereits ein Schweizer Schiff auf dem Weg zum saudischen Hafen Dammam von Piraten bedrängt worden ist, habe die Hochseeflotte um Unterstützung gebeten, berichtet die "Sonntagszeitung".

Keine Soldaten. Eric Andre, Präsident des Verbandes Schweizerischer Seereedereien, ist indes skeptisch: "Wir wollen keine Soldaten auf den Schiffen". Derzeit hätten auch die meisten Schiffe der EU keine Soldaten dabei. Durch eine Bewaffnung der Schweizer Flotte steige die Gefahr einer Eskalation. Ein Einsatz auf helvetischen Schiffen sei höchstens dann denkbar, wenn das alle Staaten tun, gab Andre laut der "NZZ am Sonntag" zu bedenken. Im Verband. Die Polizeiaktion der Schweizer Armee ist dem Blatt zufolge nur im internationalen Verband denkbar, für den die EU mit der Aktion "Atalanta" eine Möglichkeit bietet. Abklärungen der eidgenössischen Außen- und Verteidigungsministerien haben ergeben, dass Brüssel bereit sei, Schweizer Schiffe zu schützen. Sie erwartet jedoch eine Schweizer Beteiligung.


Fakten

In den vielbefahrenen Gewässern vor dem Horn von Afrika treiben Piraten seit Monaten ihr Unwesen. Sie haben 2008 weit über 60 Schiffe gekapert und Millionenbeträge von den Reedern erpresst.

Fakten

Vor einigen Wochen einigten sich die EU-Außenminister darauf, gegen die Piraten vor der Küste Somalias militärisch vorzugehen. Über den Einsatzplan und den Starttermin soll Anfang Dezember entschieden werden. Bis zu zehn Länder wollen sich beteiligten, darunter auch Deutschland mit einer Fregatte.

Steiermark > Graz

Regenschauer
Graz
min: 9° | max: 15°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

Das größte Lego-Modell aller Zeiten

Unter den Klängen des "Imperial March" hat Lego auf dem Times Square in ...Noch nicht bewertet

 




Fotoserien

Einmal über den Stephansdom 

Einmal über den Stephansdom

 

Events & Tickets

Jupiter Jones Tipp

Jupiter Jones

29.03.14 Graz
Tickets bestellen


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang