Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
09. Februar 2010 20:05 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 235669 Mitglieder | 405 online
Unwetter kosten in Peru 26 Menschen das Leben 28-Jähriger nach vier Wochen lebend geborgen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Unwetter kosten in Peru 26 Menschen das Leben 28-Jähriger nach vier Wochen lebend geborgen
Zuletzt aktualisiert: 23.11.2008 um 05:35 UhrKommentare

Mobilfunk: Eine Stadt rebelliert, Experten warnen

Kann Mobilfunk die Menschen krank machen? Experten, die am Montag in der Telefonstunde der Kleinen Zeitung Rede und Antwort stehen, meinen "Ja".

Mobilfunkmasten und Mobiltelefone sind stark umstritten

Foto © APAMobilfunkmasten und Mobiltelefone sind stark umstritten

Sie strahlen eine Art von Sicherheit aus, wie es nur Menschen können, die wissen: Wir gegen das System, gegen die Netzbetreiber, zur Not auch gegen das Land. Aber Hauptsache: Wir gegen die Strahlung. 31 Spittaler Gemeinderäte sind es, die sich bereits im Vorjahr zur Rebellion gegen Handymasten entschieden haben. Obwohl es eine Anweisung des Landes gab, mitten im Wohngebiet einen Funkmasten zu errichten, und sie mit ihrer Weigerung eine Anzeige der Staatsanwaltschaft riskierten. Ein Jahr später gibt es diese Anzeige aber noch immer nicht. "Ein toller Erfolg für die Bürger", sagt Bürgermeister Gerhard Köfer. Und er bringt es auf den Punkt: "Ob diese Strahlung schädlich ist oder nicht, konnte bisher mit keiner Studie belegt werden. Aber mitten im Wohngebiet müssen die Handymasten nicht stehen."

Bundesgesetz gibt vor. Treibende Kraft hinter dem Ausbau des Handynetzes ist ein Bundesgesetz: Das Telekommunikationsgesetz stellt die Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft mit möglichst stabilen Kommunikationsnetzen in den Vordergrund. Und laut einer Studie, die in diesem Jahr im Auftrag des Forums Mobilkommunikation (FMK) unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr und Technologie durchgeführt wurde, wurde der Grenzwert für Mobilfunk-Immissionen an 130 Messpunkten in Österreich unterschritten.

Mast 24 Stunden in Betrieb. Keine Gefahr also durch Handymasten? Experten wie der Umweltmediziner der Ärztekammer Dieter Schmidt sind da völlig anderer Meinung. Sie glauben, dass Mobilfunk krank machen kann. Schmidt kritisiert auch, dass die Grenzwerte nicht genau festgelegt sind. Insbesondere die Funkmasten seien ein Problem. "Wenn jemand ein Handy benutzt, dann ist das freiwillig. Der Handymasten ist aber 24 Stunden lang in Betrieb und die Anrainer haben keine Wahl", sagt Schmidt.

Hirntumor. Untersuchungen bei 250 Leuten die in der Nähe von Handymasten wohnen hätten ergeben, dass diese häufig an Kopfschmerzen leiden, schlecht schlafen und sehr reizbar sind. Die regelmäßige Nutzung eines Handys könne über einen längeren Zeitraum sogar zu Hirntumoren führen.

ASTRID KULLNIG

Werbung
Werbung


Fakten

Fragen zum Thema Mobilfunk-Strahlung beantworten Dieter Schmidt und der Umweltanalytiker Dietrich Moldan am Montag von 15 bis 16 Uhr in der Telefonstunde der Kleinen Zeitung

Steiermark > Graz

Schnee
Graz
min: -5° | max: -3°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

Michael Jacksons Arzt: "Nicht schuldig"

Der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte frühere Leibarzt von Michael Ja...Bewertet mit 5 Sternen

 

Neue Grippe

AP

Alles rund um das Thema Neue Grippe.



Unter Verbrechern

Kleine Zeitung DIGITAL/Erwin Scheriau

25 Jahre unter Verbrechern: Gerichtsreporterin Doris Piringer hat ein Buch über die spektakulärsten Fälle geschrieben.

E-Paper & Archiv

Events & Tickets

Rick Kavanian Tipp

Rick Kavanian

11.03.10 Graz
Tickets bestellen


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang