Beamten-Gerangel endete vor Gericht
Vorgesetzter soll Kollegen verletzt haben. Er wurde freigesprochen.
Ein Kärntner Beamter (49) mit Doktortitel stand gestern in Klagenfurt vor Gericht. Die Anklage lautete auf Körperverletzung und Nötigung eines ihm unterstellten 46-jährigen Kollegen.
Vor Computer. Ereignet hat sich der Vorfall schon im März dieses Jahres. Der Angeklagte wollte laut eigenen Angaben eine Überprüfung am Computer des 46-Jährigen vornehmen. Als dieser ihn nicht ließ, sei es zu einem Gerangel gekommen. Im Zuge dessen soll der Vorgesetzte seinem Kollegen den Unterarm gegen Hals und Brustkorb gedrückt haben. Der 46-Jährige sagt auch, er sei in weiterer Folge mit dem Bürosessel nach hinten geschleudert worden, wo er mit dem Kopf gegen die Wand geprallt sei. Was der Sachverständige gestern aber nicht bestätigen konnte. Aus den Unterlagen des Landeskrankenhauses sei keine Verletzung im Zusammenhang mit dem Vorfall festzustellen. Eine Körperverletzung sei also nicht nachzuweisen.
Freispruch. Genau aus diesem Grund endete das Verfahren schließlich auch mit einem Freispruch für den Akademiker. Er war seit dem Vorfall im März vom Dienst suspendiert.










