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    Zuletzt aktualisiert: 14.11.2008 um 13:19 UhrKommentare

    "Schwangerer Mann" ist schon wieder schwanger

    Ein transsexueller Amerikaner, der im vergangenen Frühjahr als "schwangerer Mann" weltweit Schlagzeilen machte, erwartet sein zweites Kind.

    Erwartet erneut ein Kind: Thomas Beatie während seiner ersten Schwangerschaft

    Foto © www.youtube.comErwartet erneut ein Kind: Thomas Beatie während seiner ersten Schwangerschaft

    Das Baby werde im Juni zur Welt kommen, erzählte Thomas Beatie der amerikanischen Star-Moderatorin Barbara Walters. "Ich fühle mich sehr gut." Nach Angaben des Senders ABC sollte die Sendung mit dem werdenden Vater am Freitagabend (Ortszeit) ausgestrahlt werden. Es ist das erste Fernsehinterview Beaties seit der Geburt von Töchterchen Susan Juliette im vergangenen Juni.

    Natürliche Geburt. Drei Wochen nach der Geburt hatte sich der 34-jährige Beatie von der US-Zeitschrift "People" mit dem Baby ablichten lassen. "Sie ist ganz pflegeleicht, ruhig und intelligent", zitierte das Blatt damals den Mann. Er hatte das Kind am 29. Juni in einem Krankenhaus in Bend (US-Bundesstaat Oregon) auf natürliche Weise zur Welt gebracht. Nach Angaben der Eltern zogen sich die Wehen über 40 Stunden hin.

    Gebärmutter intakt. Beatie hatte mehr als 20 Jahre als Frau gelebt, sich vor gut zehn Jahren aber zu einer teilweisen Geschlechtsumwandlung entschlossen, bei der unter anderem die Brüste entfernt wurden. Er besitzt aber noch Eierstöcke und Gebärmutter und war dadurch in der Lage, schwanger zu werden und ein Kind auszutragen. Heute lebt er rechtlich als Mann mit seiner 46-jährigen Ehefrau Nancy zusammen. Das Paar hatte sich zur "männlichen Schwangerschaft" durch künstliche Befruchtung entschlossen, weil Nancy nach einer Unterleibsoperation keine Kinder mehr bekommen konnte. Die künstliche Befruchtung erfolgte mit einem eigenen Ei und Spendersamen.


    Fakten

    Thomas Beatie hatte sich vor mehreren Jahren die Brüste entfernen lassen und eine Therapie mit dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron begonnen. Allerdings ließ sich die ehemalige Frau seinerzeit weder Eierstöcke noch Gebärmutter entfernen.

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