Beamten-Gehaltsverhandlungen: Ein Prozent mehr kostet 106 Millionen Euro
Jedes Prozent Gehaltserhöhung schlägt sich für den Bund mit Kosten von 106 Millionen Euro nieder, für 2008 hatten die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes eine Gehaltserhöhung von 2,7 Prozent erhalten.

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Mit der Abklärung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen starten am Montag die Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Eingeladen wurde dazu als Experte Alois Guger vom WIFO.
Dritte Gruppe. Eine konkrete Forderung der Gewerkschaft oder ein konkretes
Angebot des Dienstgebers wird es noch nicht geben, die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) verlangt vorerst nur ganz allgemein eine Erhöhung der Bezüge unter Berücksichtigung der Abgeltung der Inflation und des Wirtschaftswachstums. Die Beamten sind nach den
Metallern und den Handelsangestellten die dritte große Gruppe, die in die Herbst-Lohnrunde einsteigt.
Neugebauer und Schieder. Bei den Beamten-Gehaltsverhandlungen trifft GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer erstmals auf Staatssekretär Andreas Schieder (SPÖ). Beide Chefverhandler sind auch in die Koalitionsverhandlungen eingebunden, Neugebauer verhandelt für eine mögliche Große Koalition auf ÖVP-Seite den Sozialbereich und Schieder für die SPÖ den Komplex Außenpolitik und EU.
106 Millionen pro Prozent. Jedes Prozent Gehaltserhöhung schlägt sich für den Bund mit Kosten von 106 Millionen Euro nieder. Für heuer hatten die Beschäftigten des
Öffentlichen Dienstes eine Gehaltserhöhung von 2,7 Prozent erhalten. Dazu gab es im Mai eine Einmalzahlung von 175 Euro. Insgesamt stiegen die Gehälter damit zwischen 2,8 und 3,8 Prozent, im Schnitt um 3,3 Prozent.
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350.000 Beamte
Verhandelt wird für die rund 350.000 Beamte und Vertragsbedienstete beim Bund, in den Ländern und in den Gemeinden.










