Rivalen wollten sich von der Straße "schießen"
Zwei verfeindete junge Männer zogen mit ihren Autos Spur der Verwüstung. Einem Radfahrer hätte ihre Privatfehde fast das Leben gekostet.
Blind vor Hass verloren zwei gebürtige Ex-Jugoslawen Freitag Nacht die Kontrolle über sich - und danach über ihre Autos. Ihr Privatkrieg hätte einem Klagenfurter Radfahrer (19) beinahe das Leben gekostet . . .
Nicht nachgegeben. Als ein 18-jähriger Installateur, der gerade mit seinem Auto auf der Siebenhügelstraße in Klagenfurt-Waidmannsdorf unterwegs war, den vor ihm fahrenden Autofahrer erkannte, sah er rot. Es handelte sich nämlich um einen 23-jährigen Angestellten, mit dem er noch irgendeine Rechnung offen hatte. Der Installateur wollte ihn abdrängen, der andere beschleunigte aber. Beide rasten daraufhin mit Tenpo 100 durch das Ortsgebiet. Keiner wollte nachgeben: Auf Höhe des Stadionwirtes streiften sich beide Autos. Eine Werbetafel und drei Laubbäume wurden umgefahren.
Opfer beschimpft. Der nachfahrende Lenker verlor die Herrschaft über sein Fahrzeug und rammte dann auch noch vier parkende Fahrzeuge. Beinahe hätte er auch einen 19 Jahre alten Klagenfurter Radfahrer erwischt - wäre dieser nicht rechtzeitig von seinem Rad gesprungen. Dafür musste sich der Radfahrer einiges anhören: Der Autolenker beschimpfte ihn so wüst, dass dieser aus Angst das Weite suchte. Jetzt sprang auch der andere Lenker aus dem Auto. Es kam zu einer wilden Rauferei, bei der beide Ex-Jugoslawen verletzt wurden. Die Rivalen wurden ins Krankenhaus gebracht. Keiner der beiden war laut Polizei alkoholisiert. Die Fahrzeuge der Beteiligten wurden abgeschleppt. Einer der Männer hat nicht einmal einen Führerschein.










