Group 4: "Es gibt kein Verfahren gegen uns"
Security-Firma: "Es gibt weder Anzeigen noch ein Gewerbeentzugsverfahren gegen uns!" Landesbeamter: "Wir ermitteln noch."
Die Sicherheitsfirma Group 4 wehrt sich gegen Vorwürfe des Landes, sie habe einerseits Mitarbeiter zu spät angemeldet und andererseits Leute beschäftigt, deren Zuverlässigkeit zweifelhaft war, so dass das Land bei der EM mehr als 20 Mitarbeiter durch Staatspolizisten habe ersetzen müssen. Group 4-Anwalt Robert Kugler hält dagegen, dass gegen die Group 4 kein Gewerbeentzugsverfahren eingeleitet worden ist.
Anschuldigungen. "Weiters entspricht es den Tatsachen, dass gegen uns keinerlei Anzeigen vorliegen", ergänzt Group 4-Direktor Christian Kahle. So liege auch bei der zuständigen Behörde, dem Magistrat Klagenfurt, nichts gegen sein Unternehmen vor.
Kahle geht davon aus, dass es sich bei den Anschuldigungen um Intrigen von Konkurrenten auf dem hart umkämpften Security-Markt handelt. Kahle: "Wir sind das einzige Unternehmen in dieser Branche, das eine ständige Ausbildungsakademie betreibt. Dies ist der Grundstein für unsere Mitarbeiterzufriedenheit."
Rechtliche Schritte.
Trotzdem dürfte die Sache noch nicht ganz ausgestanden sein. Wie Abteilungsleiter Albert Kreiner mitteilt, ermittele das Land weiter, und zwar "mit der den Behörden eigenen Zähigkeit". Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, denke man über weitere rechtliche Schritte nach.










