Italien: Bürger sollen künftig für Regen bezahlen
Der Abfluss des Wassers aus heftigen Gewittern und Regengüssen in die Kanalisation müsse ja ebenfalls verwaltet werden und sich deshalb auch auf den Wasserrechnungen niederschlagen, heißt es in Ravenna.

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In der norditalienischen Stadt Ravenna sollen
die Bürger für Regen bezahlen. Diese kuriose Entscheidung habe die
Gesellschaft "Ato" getroffen, die die örtlichen Wasserleitungen
verwaltet, berichtete die Zeitung "La Repubblica" am Montag. Der
Abfluss des Wassers aus heftigen Gewittern und Regengüssen in die
Kanalisation müsse ja ebenfalls verwaltet werden und sich deshalb
auch auf den Wasserrechnungen niederschlagen, hieß es.
Rückwirkende Zahlungen.
Neben den Kosten für die Niederschläge des Jahres 2008 soll die
Regelung auch rückwirkend auf die Jahre 2005 bis 2007 angewendet
werden. Es handle sich allerdings um minimale Beträge. Die
Verbraucherorganisationen liefen dennoch Sturm und forderten, die
"Regen-Zahlungen" sofort wieder abzuschaffen.











