Flüchtiger Alkolenker krachte in Polizeiauto
Der 29-jährige Oberkärntner hatte zwei Promille. Eine betrunkene Krankenschwester (26) aus Wolfsberg fuhr in der selben Nach gegen ein Taxi.
Das ist nicht nur gefährlicher, sondern auch blöder als die Polizei erlaubt: Ein Alkolenker krachte in der Nacht auf gestern, Samstag, gegen einen Streifenwagen der Polizei. Aber der Reihe nach.
Fahrerflucht. Zuerst krachte der 29-jährige Mechaniker aus dem oberen Mölltal mit seinem Auto gegen einen Gartenzaun in der Gemeinde Lainach. Beamte einer Sektorstreife, die kurz vorher Kontrollen durchführten, sahen dies und nahmen die Verfolgung auf. Doch der Lenker flüchtete.
Streifenwagen gerammt. Erst als der Autofahrer eine scharfe Linkskurve nicht mehr schaffte, musste er abbremsen. Gezwungenermaßen hielt er somit sein Fahrzeug an. Beim Rückwärtsfahren stieß er dann auch noch gegen das hinter ihm stehende Polizeiauto. Der Wagen wurde beschädigt. Ein Alkomatentest, der beim Lenker gleich nach dem Unfall durchgeführt wurde, erklärte einiges: Der junge, fahrerflüchtige Mann hatte 2,0 Promille Alkohol im Blut.
Taxi angefahren. Nicht viel besser war eine Krankenschwester aus Wolfsberg: Auch sie wurde in der Nacht auf Samstag als Promillesünderin erwischt. Laut Alkomatentest der Polizei hatte die junge Frau 1,94 Promille Alkohol im Blut. Sie ging der Exekutive eher zufällig ins Netz, und zwar weil sie einen Unfall baute. Gegen etwa 4.20 Uhr morgens fuhr die Krankenschwester mit ihrem Auto auf einem Parkplatz rückwärts in eine Straße ein und stieß dabei gegen ein Taxi. Am Wagen entstand Sachschaden.
Anzeigen. Beide Alkolenker wurden auf freien Fuß angezeigt. Von ihrem Führerschein können sie sich vorerst verabschieden.











