Österreicher sind Energiesparer
60 Prozent können sich vorstellen, keine Geräte im Stand-by-Betrieb zu verwenden. Aber: Drei Viertel wollen auf Fernbedienung nicht verzichten.
Beim Thema Energie zählen die Österreicher
mehrheitlich zu den Sparern: 58 Prozent achten bewusst auf ihren
Energieverbrauch, ergab eine Umfrage, die der Online-Marktforscher
meinungsraum.at Ende August unter 1.000 Internet-Usern durchführte.
Auch die Akzeptanz des Themas sei hoch: Für 62,7 Prozent der
Befragten stehe die Sinnhaftigkeit von Energiesparen außer Zweifel,
hieß es am Freitag in einer Aussendung.
Einkommensabhängig. Die gegenwärtige Diskussion zum Thema Energie nehme laut der
Studie Einfluss auf die Energienutzung, vor allem im Haushalt.
Während knapp die Hälfte der bis 30-Jährigen auf ihren
Energieverbrauch achten, sind es bei den über 50-Jährigen 76 Prozent.
Achtsamer Umgang mit Energie sei auch einkommensabhängig: In der
Haushalts-Einkommensklasse bis 1.750 Euro schenken 49,5 Prozent dem
Thema große Beachtung. In den höheren Einkommensschichten steige
dieser Wert auf 61 Prozent.
Austausch von Geräte. Sparsamkeit beginne bei der Auswahl der richtigen Geräte: 71
Prozent der Befragten seien bereit, für sparsamere Geräte mehr Geld
auszugeben, wobei sich diese Investition für 87 Prozent auch rechnen
muss. Der Austausch von bestehenden, funktionierenden Geräten gegen
neue, energiesparende ist allerdings nur für knapp ein Drittel eine
Option.
Stand-By.
Nach dem täglichen Umgang mit den Elektronikgeräten befragt,
wollen immerhin 60 Prozent nach Möglichkeit auf den Stand-by-Betrieb
verzichten. Dem entgegen stehe jedoch, dass rund drei Viertel die
Fernbedienung nicht missen wollen. 72 Prozent meinten, es gäbe zu
wenig Produkte, die auch ohne Stand-by-Modus gut bedienbar sind.
Industrie.
"Insgesamt wird das Thema Energiesparen sehr bewusst
wahrgenommen", so das Resümee von meinungsraum.at-Geschäftsführer
Herbert Kling. Die Verantwortung für effizienten Energieeinsatz werde
aber nicht nur im eigenen Bereich gesehen: So seien 91 Prozent der
Meinung, dass sich die Industrie viel mehr um das Thema Energiesparen
kümmern müsse.










