Opposition: Einigung auf Machtteilung in Simbabwe
Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, der als Vermittler zwischen den beiden Streitparteien aufgetreten war, kündigte eine Stellungnahme an.
Simbabwe hat sich die oppositionelle
Bewegung für einen demokratischen Wandel (MDC) nach eigenen Angaben auf eine Machtteilung mit Präsident Robert Mugabe geeinigt. "Wir
haben uns geeinigt", sagte Oppositionsführer Morgan Tsvangirai am Donnerstagabend nach einem Treffen mit Mugabe in Harare.
Stellungnahme. Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, der als Vermittler zwischen den beiden Streitparteien aufgetreten war, kündigte eine Stellungnahme an. "Ich will aber sagen, dass wir ein Abkommen haben", sagte Tsvangirai, ohne weitere Details zu nennen. Mbeki wollte sich nach Angaben seines Sprechers um 21.00 Uhr (MESZ) im
Rundfunk äußern. Die Verhandlungen zwischen Mugabes Partei ZANU-PF, der MDC und
einer MDC-Splittergruppe waren am Montag nach mehr als zweiwöchigem Stillstand wieder aufgenommen worden.
In der Kritik. Die MDC hatte die Parlamentswahl Ende März gewonnen, verfügt im Abgeordnetenhaus
allerdings nur über eine Mehrheit von einem Sitz. Mugabe hatte die gleichzeitige Präsidentenwahl für sich entschieden, nachdem sich Tsvangirai aus Protest gegen die Gewalt
gegen seine Anhänger zurückgezogen hatte. Das Vorgehen Mugabes wurde international kritisiert. Er steht außerdem wegen der hohen
Arbeitslosigkeit und einer horrenden Inflationsrate in dem Land in
der Kritik.











