Noch nie gab es so wenig Schüler
Schülerzahl im Land zum ersten Mal unter 40.000.
In eineinhalb Wochen beginnt das neue Schuljahr - in Kärnten wegen der Geburtenrückgänge der letzten Jahre erstmals mit weniger als 40.000 Schülern. Dieser Negativrekord wirkt sich auf die Schulstandorte und die Lehrerbeschäftigung aus. Laut Schulreferent Uwe Scheuch bedeutet das kleinere Klasseneinheiten - einige Klassen gehen überhaupt gänzlich verloren - und mehr Abteilungsunterricht, vor allem in der Volksschule.
Keine Schulschließungen. Der Schulreferent betont allerdings in einem ORF-Interview, dass keine Lehrer gekündigt werden weil man die Qualität des Unterrichts erhöhen wolle anstatt zu sparen. Schulschließungen soll es durch das Land auch nicht geben, "wenn eine Gemeinde den Standort braucht". Jene Schulen mit weniger als zehn Schülern werden als Expositur weitergeführt.
Lehrerkosten steigen.Parallel zu den sinkenden Schülerzahlen steigen die Lehrerkosten. Diese explodieren von 15 auf 17, 5 Millionen Euro, die das Land aufbringen müsse, da der Bund die Summe nicht zur Verfügung stelle.











