Paragleiter stürzte bei Rottenstein ab - tot
Sonntagmittag stürzte ein Paragleiter bei Rottenstein in eine steile Felswand ab. Er wurde tot geborgen.
Ein 50-jähriger Beamter aus Klagenfurt startete am Sonntag um die Mittagszeit mit seinem Paragleiter von der so genannten ?Micklwiese“ - einem offiziellen Startplatz für Paragleiter in Oberkreuth bei Ebenthal. Der Mann flog östlich entlang des südlichen Sattnitzmassivs in Richtung Landeplatz Rottenstein.
In Baumgruppe verfangen.
Was dann geschah, beobachtete ein Spaziergänger: Etwa 30 Meter über einer steil abfallenden Felswand kam der Paragleiter ins Trudeln und stürzte in eine Föhrengruppe auf der Felswand. Der Gleitschirm verfing sich in den Bäumen und der Paragleiter blieb mit seinem Sitzgurt etwa drei Meter über dem Boden hängen.
Ausgerutscht. Die weiteren Unfallserhebungen ergaben, dass sich der Mann offensichtlich unverletzt aus seiner misslichen Lage selbst befreien wollte. Er öffnete sein mit dem Schirm verbundenes Gurtzeug und wollte selbst vom Baum klettern. Die Polizei rekonstruierte, dass der Mann dann auf der Felswand ins Rutschen kam. Er versuchte, sich am Buschwerk festzuhalten, doch das gelang ihm nicht. Direkt an der Felskante versuchte er, sich noch an einer mittelstarken Föhre festzuhalten. Doch der Baum brach.
Abgestürzt. Der Mann stürzte rund 70 bis 100 Meter im freien Fall über die Felskante. Unter dem Felsmassiv blieb er im Wald liegen. Der Gemeindearzt aus Grafenstein konnte er nur noch den Tod des Mannes feststellen. Im Einsatz standen außerdem die Hubschrauber des ÖAMTC und des Innenministeriums samt Notarzt und Flugretter. Weiters die Bergrettung Klagenfurt mit elf Mann und die Freiwillige Feuerwehr Mieger mit neun Mann.











