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    Zuletzt aktualisiert: 14.08.2008 um 05:00 UhrKommentare

    Immer mehr Unfälle auf Bahnkreuzungen

    Zahl der Zusammenstöße zwischen Zügen und Autos nimmt dramatisch zu. Im Vorjahr wurden sogar sechs Menschen getötet. Unfallursache ist oft die Sorglosigkeit der Autofahrer. Experte: "Zug hat immer Vorrang"

    Immer häufiger kommt es auf Bahnkreuzungen zu Zusammenstößen zwischen Zügen und anderen Fahrzeugen

    Foto © MoritschImmer häufiger kommt es auf Bahnkreuzungen zu Zusammenstößen zwischen Zügen und anderen Fahrzeugen

    Eisenbahnkreuzungen werden immer häufiger zur Unfallfalle: Erst in der Vorwoche wurde in Villach wieder ein Auto von einem Zug erfasst. Experten schlagen deshalb Alarm. "Die Gefahr an Bahnübergängen wird leider häufig falsch eingeschätzt", sagt Martin Kobald, Leiter der Landesstelle Kärnten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

    "Nicht ernst genommen." "Oft werden von den Autofahrern Schranken oder Lichtanlagen nicht ernst genommen oder nicht beachtet." Die Sorglosigkeit der Lenker ist laut Kobald die häufigste Unfallursache an Eisenbahnkreuzungen. "Jedem muss klar sein: Die Eisenbahn ist in jedem Fall die Stärkere. Und sie hat immer Vorrang! Auto, Radfahrer und Fußgänger sind im Nachteil". Die Folgen sind in fast allen Fällen dramatisch: Im Vorjahr sind in Kärnten sechs Autofahrer bei Zusammenstößen mit Zügen getötet worden. Drei Menschen wurden schwer verletzt.

    Vorsicht. "Wichtig ist, dass man sich als Autolenker so vorsichtig an den Bahnübergang annähert, dass man jederzeit anhalten kann", sagt Kobald. Und warnt gleichzeitig: Es gibt keine freie Fahrt auf Eisenbahnkreuzungen, egal ob gesichert oder ungesichert. In jedem Fall muss man sich selbst davon überzeugen, dass sich kein Zug nähert!

    Hören. Nicht nur die Seh-, sondern vor allem auch die Hörleistung der Verkehrsteilnehmer ist gefragt: Neben Lichtsignalen und Schranken, sind es vor allem laute Pfeifsignale, mit denen sich der Zug bei bestimmten technisch nicht gesicherten Bahnkreuzungen ankündigt. Also: Ohren spitzen!

    CLAUDIA BEER-ODEBRECHT

    So kann man Unfälle vermeiden

    Bei Annäherung an eine Eisenbahnkreuzung: Die Geschwindigkeit unbedingt reduzieren. Nicht mehr überholen! 80 Meter vor bis unmittelbar nach dem Bahnübergang besteht ein Überholverbot. Radio leiser schalten und auf Pfeifsignale achten. Auf keinen Fall auf die Eisenbahnkreuzung einfahren, wenn sich ein Stau gebildet hat und auf den Schienen angehalten werden müsste.

    Zu beachten

    Unmittelbar vor der Kreuzung: Horchen auf Pfeifsignale! Vor allem dort, wo die freie Sicht durch Rauch, Niederschlag oder Hindernisse beeinträchtigt ist. Im Bereich der Kreuzung besteht Halte- und Parkverbot. Bei rotem Licht, sich schließenden Schranken oder läutender Glocke nicht weiterfahren. Das gelbe Licht bedeutet ebenfalls "Halt"! Das vollständige Öffnen der Schranken abwarten.

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