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    Zuletzt aktualisiert: 09.08.2008 um 23:41 Uhr

    Tornado zog eine Spur des Todes und der Zerstörung

    Im Urlaubsort Grado an der oberen Adria sind in der Nacht auf Samstag zwei Urlauber von einem Baum erschlagen worden. Mehrere Menschen wurden verletzt. In der Region entstand enormer Schaden.

    Foto © APA

    Der Sturm dauerte nicht lange. Nur rund 20 Minuten tobte der Tornado. Aber für viele der rund 550 Touristen auf dem Campingplatz Al Bosco in Grado war es wie der Auftakt zum Weltuntergang. Dicke Bäume knickten um wie Zündhölzer. Hühnereigroße Hagelschloßen prasselten herab. Gebäude wurden abgedeckt.

    Augenzeugen. "Ich bin zurück gerannt zu meinem Wohnwagen", erzählt ein Urlauber aus Oberkärnten, "dann habe ich mich drunter versteckt, so sehr ist es zugegangen". Der Mann hatte Glück. Er kam mit dem Schrecken davon.

    Erschlagen. Zwei Norweger hat der Wirbelsturm an der oberen Adria in der Nacht auf Samstag das Leben gekostet: Der Mann (44) und sein acht Jahre alter Sohn wurden in ihrem Zelt von einem umstürzenden Baum erschlagen. Die Mutter des Achtjährigen überlebte das Unglück unverletzt. Mehrere andere Urlauber wurden von herabfallenden Ästen verletzt.

    Evakuierung. Der am ärgsten von dem Unwetter betroffene Campingplatz musste evakuiert werden. Touristen fanden vorübergehend in der Sporthalle von Grado Zuflucht.

    Schäden. Der Tornado hat enorme Schäden angerichtet. Das Ausmaß konnte Samstag noch niemand beziffern. Enorme Verluste sind auch in der Landwirtschaft zu erwarten. An vielen Autos entstand Totalschaden.

    Autos zertrümmert. Auch in anderen Badeorten an der nördlichen Adria hinterließ das Unwetter eine Spur der Zerstörung. Auch dort wurden zahlreiche Autos zertrümmert. Mehrere Campingplätze gleichen immer noch einem Schlachtfeld, obwohl Feuerwehrleute, Rettungskräfte und viele Freiwillige sofort mit ihren Einsätzen begannen.

    Unwetter. In vielen Marinas wurden Yachten beschädigt. Nicht nur an der italienischen Küste, auch in Piran und Umgebung haben in der Nacht auf Samstag Unwetter getobt.

    Flugshow abgesagt. Eine Flugshow der "Frecce Tricolori", die Sonntag in Lignano stattfinden hätte sollen, ist am Vortag abgesagt worden. 150.000 Besucher waren erwartet worden. Aber das Sicherheitsrisiko wäre zu groß: Viele der Einsatzkräfte werden nach wie vor für Aufräumungsarbeiten gebraucht.


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