Promi-Bruder muss zahlen
Kärntner gaben New Yorker Geschäftsmann Geld.
Wegen grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen lief am Landesgericht Klagenfurt ein Verfahren gegen einen prominenten Mann: Sein Bruder ist ein bekannter Schauspieler, er selbst sieht sich gern als gewiefter Geschäftsmann. Eine Bank gab dem Herrn, der ein Riesen-Büro in Kärnten hatte, Kredite für ein Patent. Er wollte ein Schanksystem konzipieren, das die Getränkeausgabe und Verrechnung über einen PC steuert. Wodurch Kellner leichter zu kontrollieren sind. Nicht nur die Bank, auch das Who-is-Who der Kärntner Gastroszene vertraute dem Mann Geld an. Laut Anklage ging es um 1,343.000 Millionen Euro.
Vor Gericht einigte man sich auf eine außergerichtliche Lösung: Der Beschuldigte muss 6000 Euro Bußgeld und Prozesskosten zahlen und einen Großteil des Schadens wieder gut machen.











