Sechs Wochen in Seenot überlebt
Fischer hielten sich vor Costa Rica mit rohem Fisch und Regenwasser am Leben.

Foto © aboutpixel.de/rasse Banges Warten auf hoher See
Mehr als sechs Wochen in Seenot haben zwei Fischer vor der Küste von Costa Rica überlebt. "Wir haben lange Zeit ohne irgendetwas zu Essen zugebracht. Wir überlebten dank rohem Fisch und Regenwasser", sagte Anthony Nantan der Zeitung "La Nacion" nach
seiner Rettung. Nachdem dem Fischerboot aus dem Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen der Treibstoff ausgegangen war, trieb der 32-jährige Nantan mit seinem 22-jährigen Kollegen Keron Walters 44 Tage lang auf hoher See.
Bibel in der Hand. Schließlich wurden sie von einem Fischkutter aus Costa Rica
gerettet. "Sie waren so schwach, dass sie kaum selbst aufstehen konnten", sagte Carlos Perez, einer der Retter. Einer habe vor Freude zu weinen begonnen, der andere habe eine Bibel in der Hand gehabt.
Insel? Zunächst waren mit Nantan und Walters noch drei weitere Fischer an
Bord gewesen, hieß es in dem Bericht weiter. Nach fast einem Monat hätten sie jedoch beschlossen, nach einem rettenden Ufer zu suchen, und seien auf etwas zugeschwommen, was sie für eine Insel hielten. "Mein Freund und ich beschlossen, auf dem Schiff auf Hilfe zu
warten", sagte Nantan.
Noch am Leben? Ob die anderen überlebt hätten, wisse er nicht. Bevor Nantan und Walters gerettet wurden, war ihr Boot nach Einschätzung ihrer Retter 2.300 Kilometer weit getrieben. Die beiden Fischer wurden wegen Austrocknung in ein Krankenhaus gebracht.











