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Zuletzt aktualisiert: 28.07.2008 um 20:42 UhrKommentare

Feuer und Wasser ziehen eine Spur der Vernichtung

Mindestens 26 Tote durch Hochwasser in Osteuropa. Immer mehr Brände sind in Kalifornien außer Kontrolle. In Asien flüchten Zehntausende vor Wirbelstürmen.

Bereits 26 Menschen starben in Osteuropa durch Hochwasser

Foto © ReutersBereits 26 Menschen starben in Osteuropa durch Hochwasser

Seit Tagen schon steigt in weiten Teilen Osteuropas das Hochwasser und ein Ende der Flut ist nicht in Sicht. In Rumänien und in der Ukraine sind bereits mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen, 22 allein in der Ukraine. Darunter sechs Kinder. Zehntausende Bewohner mussten vor den Überschwemmungen in Sicherheit gebracht werden. Mehr als 40.000 Häuser und 34.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen stehen unter Wasser.

12.000 Menschen evakuiert. Dutzende Orte sind von der Stromversorgung abgeschnitten. Mehr als 900 Brücken und 680 Kilometer Straßen wurden allein in der Ukraine beschädigt. Die Behörden bringen Trinkwasser und Nahrungsmittel in die betroffenen Regionen im Westen des Landes. In Rumänien kamen vier Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben, eine Person gilt als vermisst. Fast 12.000 Menschen mussten aus ihren Häusern im Norden und Nordosten des Landes in Sicherheit gebracht werden.

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Foto vergrößernWaldbrände bedrohen den Yosemite-NationalparkFoto © AP

Gigantischer Waldbrand. Feuer gefährdet indes Leben und Eigentum von immer mehr Kaliforniern: Ein riesiger Waldbrand bedroht Tausende Häuser nahe des bei Touristen beliebten Yosemite-Nationalparks. Die Behörden ordneten die Evakuierung der Region westlich des Parks an. Mehrere Campingplätze westlich des während der Hauptreisezeit im Hochsommer täglich von Tausenden Urlaubern besuchten Yosemite-Parks mussten geschlossen werden. In ganz Kalifornien ist es extrem trocken. Es herrschen Wetterbedingungen wie seit Jahrzehnten nicht, sagen Experten.

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Foto vergrößernDer Kampf gegen den Taifun "Fung Wong"Foto © Reuters

Auch Asien betroffen. Bei heftigen Stürmen und Regenfällen sind in Japan mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Auslöser für die schweren Regenfälle waren Ausläufer des Taifuns "Fung Wong", der über Taiwan und die Philippinen hinwegfegte und jetzt auf China zurast. Zehntausende Menschen sind in Asien auf der Flucht, denn Flüsse treten über die Ufer. Und ein Ende der Unwetter ist laut Meteorologen nicht absehbar.


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Bild vergrößernChaos und Verwüstung nach Taifun "Fung Wong" in TaiwanFoto © Reuters

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