Riesiges Loch im Rumpf: Flieger musste in Manila notlanden
Noch ist die Ursache für das zwei Mal vier Meter große Loch in der australischen Passagiermaschine unklar. Alle 350 Passagiere und die Crew hatte großes Glück, sie konnten das Flugzeug unverletzt verlassen.

Foto © APADie ramponierte Maschine auf dem Flughafen von Manila
Ein Passagierflugzeug der australischen Fluggesellschaft Quantas ist am Freitag in Manila notgelandet. Wie ein Flughafensprecher in der philippinischen Hauptstadt mitteilte, hatte es einen Riss an der Unterseite des Flugzeuges gegeben. Die Boeing 747 war auf dem Weg von Hongkong nach Melbourne in Australien. Alle 350 Passagiere und die 19-köpfige Crew konnten den Jumbojet unverletzt verlassen.
Gepäck hängt heraus.
Die Australierin June Kane aus Melbourne sagte, sie habe einen
lauten Knall von der Unterseite des Flugzeuges gehört, dann seien
Bruchstücke durch die Kabine geflogen. "An der Seite des Flugzeuges
direkt vor dem Flügel ist ein klaffendes Loch im Rumpf", sagte Kane
dem australischen Sender ABC. "Das Loch ist etwa zwei Mal vier Meter
groß. Und an den Rändern hängen Gepäckstücke. Wahrscheinlich sind
auch einige Koffer verloren gegangen."
Passagiere werden betreut.
Der Flughafensprecher meinte, ein Rumpfteil sei noch in der Luft
explodiert. "Im Flugzeug ist ein großes Loch in der Nähe des
Flügels", sagte er. Die Passagiere würden zunächst medizinisch
betreut und dann in Hotels gebracht, wo sie auf einen Anschlussflug
warten könnten.














