Eingeschneite Gipfel und Böen bis zu 100 km/h
Kälteeinbruch im Juli überraschte steirische Biker am Glockner. In Graz riss der Sturm mehrere Bäume um.

Foto © APAGroßglockner
Ein Hochsommer sieht anders aus. Statt Hitze und Sonne kennzeichneten gestern Sturm und sogar Schnee das Wettergeschehen. Die Temperaturen rutschten in den Keller und auch die Schneefallgrenze fiel kurzfristig auf unter 2000 Meter. Das bekamen auch drei steirische Motorradfahrer zu spüren, die in einem Gasthaus an der Großglockner Hochalpenstraße übernachtet hatten. Gestern früh waren sie eingeschneit und mussten von einem ÖAMTC-Abschleppwagen wieder ins Trockene gebracht werden.
Angezuckert. In der Steiermark wurden zwar nur die Gipfel leicht angezuckert, dafür kämpfte man im Osten des Landes gegen starke Sturmböen an. Mit bis zu 100 km/h fegte der Wind etwa über den Schöckl, in Graz erreichten die Spitzen auch noch 70 km/h. Etliche Bäume konnten dem nicht mehr standhalten. In Eggenberg wurde ein Baum auf dem Parkplatz eines Supermarktes umgerissen, Menschen und Autos kamen nicht zu Schaden. Auf der Platte stürzte ein Baum auf eine Stromleitung und ging in Flammen auf.
Kälte-Intermezzo. Auch am Donnerstag noch dauert das Kälte-Intermezzo an, dazu gibt es im Norden der Steiermark viel Regen. Doch am Wochenende wird es spürbar wärmer.











